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Da dies keine weitere Wirkung auf Daun hervor-brachte, und der König, dessen rechten Flügel bei Burckers-dorf jetzt sehr geschwächt fand, so beschloß er, wie im Jahr1760, nun plötzlich zum Stoß auf den rechten Flügel über-zugehen. General Neuwied mußte durch einen Theil seinerTruppen fernere Demonstrationen in der Gegend von Fried-land gegen den General Haddick machen lassen, und mitdem größten Theil den 17. Abends aufbrechen und überReichenau hinter dem rechten Flügel des Königs weg nachBunzelwitz marschiren, wo er den 18. Nachts eintraf.Den 20. früh vereinigten stch diese Truppen mit zwei Bri-gaden von der Armee des Königs am schweidnitzer Wasserin der Gegend von Kreisau. Den 21. erfolgte der An-griff auf den rechten Flügel, oder vielmehr die rechte FlankeDaun'ö, d. h. auf der Höhe von Leutmannödorf durch denGeneral Neuwied, und auf die Höhen von Burckersdorfdurch die Brigaden Möllendorff und Knobloch. Es istnirgends ein Grund angegeben, warum dieser Angriff nichtschon den 20. erfolgte; denn da General Neuwied den18. Nachts bei Bunzelwitz eintraf, so hätte er den 19.früh wohl zwei Meilen davon bei Kreisau sein können,wo er erst den 20. früh eintraf; von da bis Leutmannö-dorf ist aber nur eine Meile. Dieser Verlust eines Ta-ges hätte um so eher von den Schriftstellern motivirt wer-den sollen, da beim Manövriren ja alles auf Zeitgewinnberechnet ist; auch wurde dieser Verlorne Tag von Daunbenutzt, den 20. das brentanosche Corpö, nachdem manden Abmarsch Neuwied'ö erfahren hatte, aus der Gegendvon Braunau nach Leutmannödorf zu ziehen, und den Ge-neral Phul zu verstärken, der auf dieser Höhe nur 4 Ba-taillone hatte.
Indessen reichte diese Maßregel nicht hin, denn theils