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war das brentanosche Corps nicht stark genug/ dies Ter-rain gehörig zu besetze»/ theils scheint es zu spät angekom-men zu sein (in der Nacht zum 21.) um sich den 21. inaller Frühe schon so aufgestellt zu haben/ wie es die völ-lige Benutzung aller Vortheile des Bodens erfordert hatte.Der Erfolg war also/ daß Neuwied/ der 20 Bataillonestark war/ Meister der keutmannsdorfer Höhen wurde/ und13 Kanonen eroberte. Hierdurch wurde dem General Möl-lendorff der Angriff auf die Höhen zwischen Burckersdorfund Ludwigsdorf/ wo Okelly seinen rechten Flügel hatte/erleichtert; und auch dieser Punkt ging verloren/ währendder General Knobloch den linken Flügel Okelly's und derGeneral Ziethen mit der Hauptarmee die daunsche Haupt-armee durch Demonstrationen beschäftigte. Nun war derZweck erreicht. Feldmarschall Daun/ nachdem er Brentanobei Michelsdorf zurückgedrängt und die Höhen von Vurk-kersdorf verloren sah/ veränderte in der Nacht seine Stel-lung und nahm sie zwischen Wüstwaltersdorf und Donne-ra»/ wodurch er ganz außer Verbindung mit Schweid-nitz kam.
Es war also nun/ wie vorhin der linke/ so der rechteFlügel Daun'ö um einige Meilen zurückgeschoben worden.Dem Könige genügte dies Resultat um so mehr, als ihndie Russen wieder verließen/ und er schritt zur Einschlie-ßung und Belagerung von Schweidnitz. Die Stellungbeider Heere war jetzt/ wenigstens was die Fronte betrifft/die umgekehrte derjenige«/ die sie nach der Schlacht vonLiegnitz inne gehabt hatten.
Aus der Erzählung des Gefechts am 21./ so wenigumständlich man sie auch hat/ geht doch deutlich hervor/daß es sowohl bei Leutmannsdorf als bei Burckersdorf un-besetzte Schluchten und Wege wäre»/ durch welche man