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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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zwischen den Kriegführenden in Sachsen und Schlesien.Die Hoffnung von einer Unterstützung Rußlands standdem Könige im Hintergründe. Hatte man nicht glaubensollen, diese wesentliche Verbesserung der preußischen Ver-hältnisse würde den König in seinen Entwürfen und in sei-nem Unternehmungsgeist mächtig heben; würde ihn antrei-ben, mit einigen großen und glänzenden Schlägen hervor-zutreten, die um so nothwendiger schienen, als das englischeMinisterium ihn verließ und verrieth, und in dieser Be-ziehung die Wagschaale der politischen Unterhandlungen,für welche doch jeder Krieg geführt wird, sich gegen ihnneigte? Hätte man also nicht glauben sollen, er werde indem Augenblick, wo die Russen das östreichische Heer ver-ließen, dieses Heer durch eine bedeutende Entlassung ver-mindert und durch epidemische Krankheiten geschwächt war,mehr noch den nachtheiligen moralischen Eindruck als diewirkliche Schwäche benutzen, um die àstreicher nach Böh-men zu treiben und Schweidnitz so früh als möglich zubelagern? Wenn er im März den Feldzug eröffnet hätte,so war vielleicht eine hohe Wahrscheinlichkeit vorhanden,daß die Östreicher jedem entscheidenden Schlag ausweichenund wenigstens in ihr Lager von Braunau zurückgehenwürden. Wir sagen vielleicht war eine solche Wahr-scheinlichkeit dazu vorhanden, und bedienen uns der zweitenPotenz der Vermuthung nicht ohne Absicht. Allerdingsmüssen wir gestehen, daß wir eine Hauptsache, aufwelche alles ankommt, nicht kennen; nämlich denZustand der preußischen Armee im März. Dieserwird wohl sehr verschieden von dem gewesen sein, in wel-chem sie Ende Juni war, und so kann es wohl,allerdingssein, daß des Königs Armee welche nach seinen WerkenEnde des Jahres 1761 bis auf 30,000 Mann zusammen-