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decken, denn Daun hatte im Jahr 1759 seinen rechtenFlügel an Dresden und nicht an PrieSnitz angelegt/ unddiese größere Ausdehnung machte es dem FeldmarschallSerbelloni schwerer/ ein bedeutendes Corps bei Freibergzu haben; außerdem hatte er auch noch einige Truppenjenseits der Elbe/ dennoch hatte er bei der damals üblichenVerfahrungöart/ in welcher auch sein Gegner mitbefangenwar/ ganz füglich 20/000 Mann bei Freiberg aufstellenkönnen; und wenn die von Natur starke Stellung durchSchanzen noch verstärkt worden wäre/ so würde der PrinzHeinrich vielleicht nicht gewagt haben/ mit den 15- bis16/000 Mann anzugreifen/ die er zu seiner Offensive ver-wendete. Daß der Prinz Heinrich diesen Posten durcheine weitere Umgehung seiner linken Flanke vertreibenwollte/ während die Reichsarmee sich zwischen Zwickauund Chemnitz sammelte und die östreichische zwischen Dip-poldöwalde und Plauen stand/ klingt fabelhaft. Diesesstrategische Manöver läuft so gegen die Natur der Sache/ist das Holz so quer über den Faden geschnitten/ daß esdadurch zu einer merkwürdigen Erscheinung in der Stra-tegie wird. Es ist aber nur gewiß/ daß Prinz Heinriches beabsichtigte/ dagegen sehr zweifelhaft/ ob der GeneralMacquire seine Stellung bei Freiberg aus Besorgniß voreiner solchen Umgehung verlassen haben würde/ wenn er20/000 Mann stark gewesen wäre. Er verließ sie über-haupt nicht aus Furcht vor einer Umgehung/ sondern voreinem Angriff/ weil/ nachdem die eine Hälfte seiner 10/000Mann einen tüchtigen Stoß bekommen hatte, er sich nunzu schwach fühlte, und sich keinem zweiten aussetzen wollte.
Nun ist es offenbar, daß Prinz Heinrich, wenn dieöstreichische Armee den Punkt von Freiberg festhielt, nichtso leicht nach Böhmen streifen konnte, denn statt seinen