rechten Flügel an der Grenze dieses Landes anzulehnen/hätte er sich dann zwei Märsche von derselben entfernt be-funden/ es sei den»/ daß er sich über Öderan bis dahinhätte ausdehnen wollen/ welches aber feine Ausstellung dreiMal so lang gemacht hätte/ als sie schon war.
Auch das Vertreiben der Reichsarmee würde demPrinzen dann wohl weniger gelungen sein, weil die Öst-rcicher die Verbindung mit ihr diesseits des Gebirges be-halten hätten. Es lag also lediglich darin/ daß der Feld-marschall Serbelloni sich in eine Stellung hatte zurück-drängen lasse»/ wo er mit dem Rücken gegen die Elbe diezu schützende Grenze vor seiner Front hatte, statt sie hin-ter derselben zu haben. Freilich hatte Daun ihm zwei Maldas Beispiel gegeben, nämlich im Winter von 1759 auf1700, und 1760 auf 1761, allein das war im Winter,wo die gegenseitigen Armeen nur an ihre Quartieredachten.
Wir wenden uns nun zum zweiten Theil dieses Feld-zugs. Nach der Ankunft der Reichsarmee und des neuenFeldherrn war man ösireichisiher Seits zu einer Kraftan-sirengung entschlossen, um aus dieser nachtheiligen Lage zukommen. Nur die kurze Erscheinung des General Schmet-tau in der Ober-Lausitz veranlaßte noch einen Aufenthaltbis Ende September.
Eine Schlacht sollte es wieder nicht werden, sondernein Manöver, dies war denn nicht schwer zu erfinden.Ein Corps von etwa 12- bis 15,000 Mann unter denGeneralen Campitelli und Prinz von Löwenstein rückte überEinsiede! und Altenberg gegen Freiberg vor und drückteden General Kleist den 27., 2*. und 29. September bisin die Gegend von Lichtenberg zurück, während der GeneralHaddick gegen den Prinzen und General Hülsen mit seiner