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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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übrigen Macht anrückte, und sie den 27. und 29. durchzum Theil recht ernsthafte Angriffe auf einzelne Theile ih-rer ausgedehnten Stellung beschäftigte, die doch keinen an-dern Zweck hatten, als die Unterstützung des General Kleistzu verhindern.

Nachdem dieser bereits so nahe an Freiberg gekom-men war, als der Prinz selbst, entschloß sich dieser, seineStellung bei Pretschendorf zu verlassen, und die von Frci-berg zu beziehen, während General Hülsen hinter dieTriebsche zurückging.

Hier befand sich nun der Prinz mit den 20,000Mann, die er selbst anführte, in einer zwar starken aberanderthalb Meilen ausgedehnten Stellung, wobei die ganzeLinie seiner Postirung von Freiberg bis Meiffen wiederfünf Meilen betrug.

In dieser Stellung ließ Haddick den Prinzen vier-zehn Tage stehn, dann rückte er von Neuem gegen ihnvor, und zwar so, daß die Reichsarmee über Helbigsdorfund Langenau auf Freiberg gegen die rechte Flanke desPrinzen vorrückte. Den 14. Oktober wurde des Prinzenganze Front wie früher mit einzelnen Angriffen beschäf-tigt, und General Kleefeld war bestimmt, den GeneralBelling, welcher als vorgeschobener Posten bei HartmannS-dorf stand, von mehrern Seiten anzugreifen. Dieser An-griff mißlang, weil der Marsch der Kolonnen nicht stimmte;daher wurde das Manöver den 15. wiederholt und diesMal mit solchem Erfolg, daß der General Belling vondem preußischen rechten Flügel abgedrängt und der GeneralSyburg, welcher zu seiner Unterstützung bei Brandt auf-gestellt war, mit einem Verlust von 1000 Mann und9 Kanonen geschlagen wurde. Nachdem des PrinzenAufstellung sich ohne besonderen unglücklichen Zufall auf

die-