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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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diese Weise so schlecht bewährt hatte, verging ihm die Lusteinen Angriff auf den eigentlichen Kern der Stellung ab-zuwarten; er zog sich in der Nacht anderthalb Meilenweit in eine Stellung bei Reichenbach zurück, mit demRücken gegen den cellischen Wald.

Diese Vorgänge beweisen wohl hinreichend, daß dieganze Manier des Prinzen Heinrich nur auf das Jmpo-niren berechnet war, und daß jeder ernsthafte Stoß, selbstohne entschiedene Maßregeln, ganz von selbst zu bedeuten-den Erfolgen führte.

Nachdem Prinz Heinrich den 20. Oktober seine Stel-lung noch etwas weiter rückwärts genommen hatte, be-schloß er, die Reichsarmee in der ihrigen bei Freiberg an-zugreifen. Da der Prinz am 16. bei Freiberg nichthatte widerstehen können und sich nach dem 20. weiterzurückgezogen hatte, seitdem aber in dem Verhältnißder Streitkräfte keine Veränderung stattgefunden hatte,so ist es nicht leicht, den Entschluß des Prinzen zumotiviren.

Der König wollte, nachdem der Feldzug in SchlesienMitte Oktober geendigt und bereits eine Convention we-gen der Winterquartiere geschloffen war, noch etwas inSachsen zur Erweiterung seines dortigen Länderbesitzesunternehmen.

Der Krieg neigte sich zum Ende, denn Rußland undSchweden waren bereits abgetreten, Frankreich mit Eng-land dem Abschluß nahe, und die Reichöstande so wie auchSachsen des Krieges herzlich müde. Daß Ostreich denKrieg, welchen es bei so vielen Bundesgenossen mit wenigErfolg geführt hatte, allein fortzusetzen sehr geneigt seinsollte, war höchst unwahrscheinlich. Es kam also dem Kö-

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