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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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nige darauf an, da er an die Eroberung Dresdens nichtwohl mehr denken konnte, soviel des flachen Landes alsmöglich inne zu haben, weil das ein Äquivalent beim Frie-densschluß abgeben konnte; auch wollte er durch eine stär-kere Diversion durch Franken inö Reich die Neutralitätder Reichsstande beschleunigen.

Darum ließ der König 12- bis 15,000 Mann sei-ner schlesischen Armee unter dem General Neuwied nachSachsen aufbrechen. Daun sandte, um das Gleichgewichtzu halten, eine Verstärkung unter dem Prinzen Albrechtvon Sachsen dahin.

Der Prinz Heinrich sah also voraus, daß es in Sach-sen noch zu entscheidenden Maßregeln kommen würde; erdurfte erwarten, daß der König nicht zögern würde, selbsteinzutreffen, um den Befehl zu übernehmen; nun war ihmaber daran gelegen, die Scharte vom 15. wieder auszu-wetzen; er beschloß also, die Zeit zu nutzen, wo die Bewe-gungen Neuwied'ö an der Elbe Haddick'ö Aufmerksamkeitfesselten, um die Reichöarmee in ihrem Lager bei Freiberganzugreifen. Der Prinz wählte den 20. Oktober zum An-griff; an diesem Tage befand sich das neuwiedsche Corpsbei Radeburg jenseits der Elbe; und hätte, da es an die-sem Tage Ruhetag hatte, füglich über die Elbe gehen,und also den 30. allenfalls bei dem Prinzen sein können,so daß dieser, wenn er die Schlacht nur zwei Tage ver-schob, den 3 t. mit 15,000 Mann mehr hätte angreifenkönnen. Von der andern Seite muß man aber auch sa-gen, daß der Prinz Albrecht von Sachsen den 29. überdie Elbe ging, daß also der Prinz von Stolberg mit je-dem Tage ebenfalls verstärkt werden konnte, daß er sichübcrdem täglich mehr verschanzte, und endlich daß nach