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waren, betrugen, obgleich allein an Fußvolk 11 Bataillonestark, nicht mehr als 3500 Mann. Sie standen bei Zeistim Lager. Der Erbstatthalter schlug sein Hauptquartierin Ameröfoord auf und die Demarkationslinie beider Par-teien lief ungefähr von Bommel an der Waal über Wykby Duurstede am Rhein nach Zeist und Ameröfoord andem Zuiderfte. That die oranische Partei gar nichts,um sich starker zu waffnen, oder die zweifelhaften Provin-zen zu gewinnen, die treugebliebenen enger um sich zu ver-einigen, so betrieb sie desto eifriger das Nachsuchen der äu-ßern Hülfe, wozu sich seit dem Herbst 1786 in Preußenbessere Verhältnisse gestaltet hatten.
Der Tod Friedrich des Großen brachte in FriedrichWilhelm dem II. den Schwager des Erbstatthalters auf denThron, einen jünger», lebhaftem, ritterlicher fühlenden,weniger besonnenen Fürsten. Seitdem zeigte sich für denErbstatthalter mehr Aussicht zu einer Unterstützung. DerBlick auf die andern Hauptmächte ließ eine solche Hülfeauch weniger gewagt erscheinen. Katharina II. schiffte sichim Winter von 1786 auf 1787 zu ihrer Reise nach demSüden, ein, woraus man damals auf eine Absicht gegendie Türken schloß; in jedem Falle leitete dies die Auf.merksamkcit dieser Fürstin von dem, was Preußen in Be-ziehung auf Holland thun könnte, merklich ab. KaiserJoseph glaubte man in diesen türkischen Plan mit ver-wickelt, mehr als er es war, außerdem hatte er mit denhochmögenden Generalstaaten bis dahin im lebhaften Streitwegen der Schifffahrt auf der Schelde gelegen; tausendneue. Einrichtungen in seinen Staaten beschäftigten ihnaußerdem.
In Frankreich waren die Geldverlegenheiten sehr groß,die Ideen fingen an eine ganz neue Richtung zu nehmen,