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die Leidenschaften regten sich, die Aufmerksamkeit des Ho-fes und der Minisier wurde mit jedem Tage mehr vondem eigenen Zustande in Anspruch genommen; es war derAugenblick welcher, den ersten Schritt in die Revolutionhinein, das Zusammenberufen der Notablen hervorbrachte.Ludwig XVI. mochte unter diesen Umständen vielleichtschon bereuen die Rebellen der Nordamerikaner unterstütztzu haben, und es ist nicht unwahrscheinlich, daß ihn dieniederländischen Volksunruhen, während er sich ihrer deräußern Politik nach zum Schein annehmen mußte, heim-lich anwiderten. Unter diesen Umständen konnte Preußenallerdings eher darauf eingehen, durch ein beträchtlichesCorps die Republik zu bedrohen und seiner VermittelungEingang zu verschaffen. Daß eine solche Demonstrationhinreichen würde, hatte allerdings viel Wahrscheinlichkeit;denn hatte man auch das Beispiel von 1672, wo 100,000Franzosen nicht im Stande gewesen waren Herr der Über-schwemmungen zu werden, so mußte man doch auf denEinffuß rechnen, welchen die außerhalb der Überschwem-mungslinie gelegenen offenen Provinzen: Frieöland, Ober-Pffel, Geldern und Utrecht in den Generalstaaten habenwürden, wenn sie sich mit einer Invasion bedroht sahen. —Nichts desto weniger übereilte man sich in Berlin mit demEntschluß nicht, sondern der Winter und das Frühjahr ver-gingen in Unterhandlungen, wobei der eigentliche letzte Ent-schluß des berliner Kabinetö zweifelhaft blieb; es bedurfteeines neuen Ansioßes diesen zur Reife zu bringen.
Im Juni 1787 unternahm es die Erbstatthalterinsich von Nimwegen nach ihrem Hause im Busch beimHaag zu begeben, als ob nur von einem gewöhnlichenLandaufenthalt die Rede sei. Bei der gespannten feind-lichen Stellung beider Parteien würde dies in allen andern