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dieser zweiten betrachte»/ nämlich von Amstelveen bis Muy-den und Naarden. Da sie an das harlemmer Meer sichanschließt und dieses an seinem nördlichen Ende mit demP-Strom bei Halfveg einen sehr siarkcn Paß bildet/ soist Amsterdam mit seiner nächsten ganzen Umgebung unddadurch Nordholland gedeckt. Weil diese letztere Linie denstärksten Theil der früheren behält und dabei nur vierMeilen Ausdehnung hat/ also ein Drittheil der vorigemso ist sie natürlich als sehr viel stärker zu betrachten; da-durch wird sie eine ganz andere Maßregel und darum istes/ daß wir sie hier als eine dritte Linie/ gleichsam alseine Citadelle aufführen. In dieser haben/ wie wir sehenwerden/ die Holländer 1787 ihren einzigen ernstlichen Wi-derstand gethan. Selbst der Verlust von Naardem Muy-den/ Wesep sprengt diese Linie nicht/ da von Vinkebrügdie Diem bis an den Zuidersee einen sehr starken neuenAbschnitt bildet mit dem einzigen Zugänge des diemerDammes am Meer/ wodurch die Linie noch um mehr alseine Meile verkürzt wird und nur drittehalbe lang bleibt.
In dieser letzten Stellung wird Südholland aller-dings preisgegeben; allein wenn man bedenkt/ daß die Halstedes Landes/ nämlich Nordholland und die Hauptstadt Am-sterdam dadurch gesichert und unüberwindlich werden/ daßauch der aufgegebene Landstrich eine unendlich durchschnit-tene und schwer zugängliche Bodcnfläche darbietet/ in wel-chem die beiden' größten Orte Dortrecht und Rotterdamnoch eine natürlich so starke Lage haben/ daß bei einer gu-ten Gesinnung der Einwohner ihre Eroberung keine kleineAufgabe bleiben würde/ so sieht man wohl/ daß die Be-satzung dieses eingeräumten Landstrichs für den Angreifen-den nicht ganz leicht ist. Ohne aber von der Hauptmachtbeschützt zu werden und innerhalb der Hauptvcrtheidigungs-
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