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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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lime zu liegen, karrn dieser Landstrich dem Gegner/ der esblos durch Nebencorps in Besttz nehmen wollte, doch seheleicht und lange streitig gemacht werden. Verbindet manalso diese Schwierigkeit, sich zum Herrn von Südholland 1zu machen, mit der Unmöglichkeit, den Kern der holländi-schen Macht vor Amsterdam zu überwältigen, so ist das !allerdings ein politisches Resultat des Widerstandes, wie ;es in den seltensten Fällen ein schwacher Staat gegen ei-nen mächtigen hoffen darf, ein Resultat, welches in den«reisten Fällen ihn nicht allein vor dem Untergang, sondernauch vor einem zu nachteiligen Frieden schützen wird.

Werfen wir jetzt einen allgemeinen Blick auf die Ver-theidigungsanstalten der Holländer.

Sie hatten, wie wir schon gesagt haben, dem Rhein-grafen Salm-Grumbach die Bildung eines Fremdencorpsaufgetragen, dessen Zahl man im Jahre 1787 auf 11,000 ,

Mann schätzte; die übrigen Truppen bestanden aus einigen *

Regimentern der Generalstaaten, die dem Erbstatthalternicht gefolgt waren und aus freiwilligen Schützencompagnienund Genossenschaften, die eine Art patriotischer, zum Theilsehr fanatischer, aber darum doch nicht durchweg tüchtigerund brauchbarer Miliz bildeten. Die ganze Macht soll sichauf 25,000 Mann belaufen haben.

Der genannte Rheingraf Salm war der oberste Trup-penbefehlöhaber. Diese Wahl war unstreitig schlecht, denner scheint ein Mann gewesen zu sein, dem es an einem >gegründeten Ruf fehlte und der zu den Schwindlern ge-rechnet werden mußte. Indessen hatte er blos den Ober-befehl über die Truppen, war aber eurer sogenannten De-fenscommission untergeordnet, welche aus vier bis fünf dereifrigsten amsterdammer Patrioten bestand, die in Woerdenihren Sitz hatte und die allgemeinen Anordnungen traf.