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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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277
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Die Unterbefehlöhaber waren/ wie die Folge zeigte/ sehrungleicher Art/ theils Holländer/ theils Offiziere ausfremdem/ besonders französischem Dienst/ zum Theil sehrtüchtige/ entschlossene Männer/ zum Theil auch wieder/ wiez. B. der Commandant von Gorkum/ unerfahrne Thoren.

Es mochte freilich schwer sein/ nachdem die Republikin so langer Zeit keinen Landkrieg gehabt hakte/ und auchdie übrigen europäischen Heere nur in der Türkei und inAmerika Gelegenheit gehabt hatte»/ sich Kriegöerfahrungzu Holm-/ bei der Besetzung der wichtigsten Offizierstellenüberall einen gemachten Ruf zur Bürgschaft zu finden;indessen würde doch auch ohne diese eine sorgfältigere Wahlvor allzu starken Mißgriffen gesichert und so die lächer-liche und unwürdige Wendung des ersten Widerstandes ver-hütet haben.

Die eigentlichen Festungen welche sich in der Verthei-dignngölinie befanden/ Naarden Muyden und Gorkum wa-ren nothdürftig/ d. h. jede mit ein Paar Bataillonen Be-satzung und etwas besser mit Geschütz versehen. Die halt-baren Städte Schoonhoven/ Nieuwpoort und Vianen schei-nen nicht gehörig besetzt und eingerichtet gewesen zu sein/Weftp aber besser. Für Utrecht waren am meisten An-stalten getroffen und es befand sich daselbst eine großeMenge Geschütz/ aber es ist wohl zu glauben/ daß dennochdie- Vertheidigung dieses Platzes zu viel Streitkrafle er-fordert hätte/ um unternommen zu werden. Da man imletzten Augenblick den Entschluß änderte/ so zeigt dies/ wieman hier eine halbe Maßregel genommen hatte. In dengeschlossenen Forts an der Vechte/ Uitermeerschanze undHintcrdamm waren die Besatzungen wohl zu schwach/ dasie in dem ersten nur aus 70, in dem ändert; aus