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Wenn aber auch alles nach menschlicher Einsicht sogut als möglich gemacht worden wäre, so gab es dochdrei große Ursachen der Schwächung, drei große Hinder-nisse eines guten Erfolgs.
1. Das erste war der Mangel an Einheit imBefehl. Im Jahre 1672 hatte sich auf das allerbe-stimmteste gezeigt, daß der Widerstand, welcher von einemobersten Befehlshaber geleitet wird, mit denselben Mittelnganz andere Erfolge giebt. So wie Wilhelm III. durchdie im August 1672 im Haag erfolgte Revolution, derenOpfer die Gebrüder de Witt wurden, an die Spitze desStaates kam, und namentlich unumschränkter Herr derBewaffnung wurde, nahm die Vertheidigung einen ganzanderen Charakter an. Vorher waren die stärksten Plätzeohne Widerstand gefallen und die disponible Macht nichtüber 13,000 Mann gewesen, nun hielten die kleinsten Ne-ster, und Wilhelm IH. konnte mit 20,000 Mann überdie Flüsse in Brabant einrücken, um eine offensive Gegen-wirkung zu versuchen.
Eine Defenskommission und ein abhängiger Befehls-haber der zu allen Civiladministrationszweigen eine ganzuntergeordnete Stellung hatte, konnte unmöglich überalldas Rechte vorkehren, überall in Einheit und mit Energiehandeln.
2. Die politische Spaltung. Auch in der Pro-vinz Holland gab es noch eine oranifche Partei,!die derpatriotischen ganz entgegengesetzt war, und eine gemäßigte,die den Fanatismus der letztem nicht theilte; selbst inden großen Städten, Dortrecht, Utrecht, Rotterdam, jasogar in Amsterdam war es so. Ein solcher innerer Rißthut sich aber immer kund, wenn eö zu den Anstren-
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