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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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mitzuwirken, auch das Umgehen durch eine Einschiffungzu verhüten. Der Herzog würde sich zum Angriff dieserLinie schwerlich entschlossen haben/ denn wenn er einen Ver-such dazu gemacht hatte/ so würde dieser wie die Erfah-rung beweist/ fruchtlos gewesen sei«/ wenn er nicht dasMittel entdeckt gehabt hätte/ sie auf dem harlemmer Meerezu umgehen.

Die Holländer hatten unbegreiflicher Weise keine Schiffeauf diesem Meere siationirt/ wie eö heißt/ weil sie die Fahrtauf demselben für zu gefährlich hielten/ um von der Seiteetwas zu besorgen. Zwar sollten seine innerhalb Amstel-veen -und Halfweg gelegenen Ufer durch einige Kavalleriedes salmschen Corps beobachtet werden. Diese Beobach-tung aber scheint entweder aus Nachläßigkeit / oder ausSchwäche der dazu bestimmten Truppen sehr unvollkom-men gewesen zu sein.

Der Herzog ließ durch ein Paar Generalstabsofsizierein der Nacht vom 29. zum 30. September untersuche«/auf welchen Punkten der Küste man am besten landenkönnte/ um von da aus auf den Damm zu gelange«/ aufwelchem die große Straße von Amstelveen nach Amster-dam führt/ und dadurch den Posten von Amstelveen imRücken zu nehrnen/ theils nach der Schleuse von Halfweg/welche an der Straße nach Harlem die Verbindung zwi-schen dem harlemmer Meer und dem P-Strom ausmachtund dadurch diesen Punkt gleichfalls im Rücken zu neh-men. Aus dieser Rekognoöcirung ergab sich/ daß das er-stere in dem sogenannten neuen Meer geschehen könnte/d. h. in dem Meerbusen des harlemmer Meeres/ der sichbis auf wenige hundert Schritte an die amstelveener Straßehinanzieht/ und von wo aus man auf dieser allenfalls durchdie Überschwemmung gelangen konnte/ weil die kleinen