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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Abzugsgräben, welche für kurze Strecken das Hauptzu-gangshinderniß machten, alle von der Straße nach demMeere laufen, so daß man zwischen zweien fortgehen konnteohne einen zu überschreiten. Der Landungspunkt zur Um-gehung der halfweger Schleuse fand sich in der Gegenddes Dorfes Slooten an der nördlichen Küste des harlem-mer Meeres, wo die Gegend trocken war, und man ohne-hin auf dem Damm durch das Dorf Oosdorp nach Half-weg kommen konnte.

Aber es fand sich auch noch ein dritter Weg, vonwelchem der Herzog Kenntniß erhielt, und den er durcheinen dritten Offizier rekognosciren ließ. Amsielveen liegtnämlich eine gute halbe Stunde vom Meere entfernt. DerZwischenraum war nun zwar durch die Überschwemmunggesperrt; auch liegt zwischen Amsielveen und dem neuenMeer in schräger Richtung noch ein kleiner See, welcherdas Karnemelksgat heißt; allein es geht in diesem Raumenoch ein Nebenweg auf einem Damm, der oosienderDamm genannt, der nicht hoch überschwemmt war undder zwischen dem Karnemelksgat und dem harlemmer Meerdurch eine halbe Stunde jenseit Amsielveen in die großeStraße führt. Diesen Weg ließ der Herzog gleichfallsuntersuchen und eö fand sich, daß er trotz der Überschwem-mung noch brauchbar war. Zwar hatten die Holländerdiesen Damm nicht ganz unbeachtet gelassen und auf denletzten drei hundert Schritten desselben, ehe er sich in dieStraße ausmündet, mehrere Durchstiche angebracht, auchbei der Ausmündung selbst eine Kanon hinter einer Brust-wehr und durch einen Graben geschützt aufgestellt. Alleintheils kannte der Herzog diese Vertheidigungöanstalten nicht,da die Rekognoscirung nicht so weit getrieben werden konnte,

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