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lonnen zu Aalsmeer, und von da aus ging auch die drittezum Umgehen bestimmte Kolonne vor. Der Erfolg warvollkommen. Die Landung geschah unvermerkt, der Po-sten von Halfweg wurde von der ersten Kolonne überfal-len und genommen.
Die andern beiden Kolonnen drangen auf das bei demAngriff in der Front um fünf Uhr gegebene Signal vor;kamen mit wenigen Schwierigkeiten in die große Straßedem amstelveener Posten in dm Rücken.
Dieser hatte sich gegen den Frontangriff mit vollkom-menem Erfolg vertheidigt; obgleich der Herzog selbst ander Spitze war, blieb es doch unmöglich durch alle Durch-stiche und Gräben unter dem nahen Feuer von 5 Ge-schützen vorzudringen; der Angriff im Rücken aber ent-schied, weil die Werke offen waren, auf der Stelle.
Die falschen Angriffe des rechten Flügels unter demGeneral Kalkreuth hatten, obgleich der Versuch gemachtwurde sie hie und da in wirkliche zu verwandeln, keinenErfolg,, und zeigten auch hier, daß man beim bloßen Front-angriff seinen Zweck nicht erreicht haben würde.
Die- Trophäen dieses Tages bestanden in 316 Gefan-genen und 18 eroberten Geschützen. Der Verlust der Preu-ßen bestand auf dem linken Flügel in einigen 50, auf demrechten in 125 Mann.
Die unmittelbare Folge dieses Sieges war, daß dieHolländer größtentheils auf die Vertheidigung der Vor-städte Amsierdam'ö beschrankt wurden. Auf der Ostseitezwischen der Amstel und dem P-Strom hielten sie zwarnoch die Umgrmzung des sogenannten Dicmcrmcereö inden alten Posten besetzt, aber der Posten von Oudckerkmußte nach dem Verluste von Amstelveen verlassen wer-den, und die Preußen drangen bis an den Overtoom vor,