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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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maßen zu einem Geistesbankerot/ zu einer moralischen Nie-derlage, die durch nichts gemildert oder verschleiert wurde.

Fünf Jahre spater ist demselben Feldherrn ein ähn-licher Fall vorgekommen, der ihn auch um seinen Ruf ge-bracht hat. Auf die Vorstellung der französischen Ausge-wanderten, daß alles dem Feldherrn der Verbündeten zu-fallen würde, wagte man es 1792 mit einer ganz unzu-länglichen Macht von 70,000 Mann in Frankreich einzu-dringen. Man mußte sich mit großem Verlust zurückziehen,ohne auch nur ein Gefecht annehmen zu können. Eswar ein politischer Versuch, der mißglückte; die Demüthi-gung Preußens dabei war bekanntlich sehr groß; aber wieviel größer würde sie 1787, gegen ein so kleines Volkwie die Holländer, gewesen sein, auf welches man vornehmherab sah, und dem man peremtorische Gesetze vorschrieb.In wie fern eine doppelt so starke Macht geeignet gewesenwäre, diesen Gefahren einer Beschämung vorzubeugen, undmit dem ganzen Unternehmen in jedem Falle ein genügen-des Ziel zu verbinden, was man mit Sicherheit erreichenkonnte, haben wir oben schon gezeigt. Es gehörte dazuaber in Beziehung auf die übrigen niederländischen Pro-vinzen grade ein umgekehrtes System. Anstatt diese, wienicht betheiligt zu betrachten und die Holländer zu isoliren,mußte man erklären, alle diejenigen wie Feinde zu behan-deln, die nicht die Partei des Erbstatthalters und der al-ten Verfassung unumwunden ergreifen würden. Diese zumTheil ganz feindlich, zum Theil sehr zweideutig gesinntenProvinzen, wie Ober-Pssel, Friesland und Utrecht warennicht schwer mit gewaffneter Macht zu überziehen, von derandern Seite mußten sie bei den Generalstaaten im Haagauf die allgemeinen Beschlüsse nothwendig mit dem ganzenGewicht ihres verletzten oder bedrohten Interesses ein-,