Vorrede des Verfassers.
^/aß der Begriff des Wissenschaftlichen nicht alleinoder hauptsächlich im System und seinem fertigen Lehr-gebäude besteht/ bedarf heutigen Tages keiner Ausein-andersetzung. — System ist in dieser Darstellung aufder Oberfläche gar nicht zu finden, und statt eines fer-tigen Lehrgebäudes sind es Nichts als Werkstücke.
Die wissenschaftliche Form liegt in dem Bestre-ben, das Wesen der kriegerischen Erscheinungen zu er-forschen, ihre Verbindung mit der Natur der Dinge,aus denen sie zusammengesetzt sind, zu zeigen. Nir-gend ist der philosophischen Konsequenz ausgewichen,wo sie aber in einem gar zu dünnen Faden ausläust,hat der Verfasser es vorgezogen ihn abzureißen undan die entsprechenden Erscheinungen der Erfahrungwieder anzuknüpfen; denn so wie manche Pflanzen nurFrüchte tragen, wenn sie nicht zu hoch in den Stengelschießen, so müssen in praktischen Künsten die theoreti-schen Blätter und Blumen nicht zu hoch getrieben,