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wir von unserem Gegner fordern/ um so geringer dür-fen wir erwarten daß seine Anstrengungen sein werden esuns zu versagen. Je geringer aber diese sind/ um so klei-ner dürfen auch die unsrigen bleiben. Ferner/ je kleiner unserpolitischer Zweck ist/ um so geringer wird der Werth seinden wir auf ihn legen/ um so eher werden wir uns gefallenlassen ihn aufzugeben: also um so kleiner werden auchaus diesem Grunde unsere Anstrengungen sein.
So wird also der politische Zweck/ als das ursprüng-liche Motiv des KriegeS/ das Maaß sein/ sowohl für dasZiel welches durch den kriegerischen Akt erreicht werdenmuß/ als für die Anstrengungen die erforderlich sind-Aber er wird dies nicht an und für sich sein können/sonder»/ weil wir cö mit wirklichen Dingen zu thun ha-ben/ und nicht mit bloßen Begriffen/ so wird er es inBeziehung auf die beiderseitigen Staaten sein.Ein und derselbe politische Zweck kann bei verschiedenenVölkern/ oder selbst bei ein und demselben Volk/ zu ver-schiedenen Zeiten/ ganz verschiedene Wirkungen hervor-bringen. Wir können also den politischen Zweck nur soals das Maaß gelten lassen/ indem wir uns ihn in Ein-wirkungen auf die Massen denken die er bewe-gen soll/ so daß also die Natur dieser Massen in Be-trachtung kömmt. Daß dadurch das Resultat ein ganzanderes werden kann/ je nachdem sich in den MassenVcrstarkungs- oder Schwachungö-Prinzipe für die Hand-lung finde»/ ist leicht einzusehen. Es können in zwei Völ-kern und Staaten stch solche Spannungen/ eine solcheSumme feindseliger Elemente finden, daß ein an stch sehrgeringes politisches Motiv des KriegeS eine weit über seineNatur hinausgehende Wirkung/ eine wahre Explosion her-vorbringen kann.