Band 
Erster Theil.
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wie gering das Ziel/ welches sie dem kriegerischen Aktestecken, kann dieser Akt je einen Augenblick siill siehe»?Dies ist eine in das Wesen der Sache tief eindringendeFrage.

Jede Handlung braucht zu ihrer Vollziehung eine ge-wisse Zeit, die wir ihre Dauer nennen. Diese kann größeroder kleiner sein, je nachdem der Handelnde, mehr oderweniger Eile hinein legt.

Um dieses Mehr oder Weniger wollen wir uns hiernicht bekümmern. Jeder macht die Sache auf seine Weise;der Langsame aber macht sie nicht darum langsamer weiler mehr Zeit darauf verbringen will, sondern weil er seinerNatur nach mehr Zeit braucht, und sie bei größerer Eileweniger gut machen würde. Diese Zeit hangt also voninnern Gründen ab, und gehört zur eigentlichen Dauerder Handlung.

Lassen wir nun im Kriege einer jeden Handlung dieseihre Dauer, so müssen wir, wenigstens auf den erstenBlick, dafür halten, daß jeder Zeitaufwand außer dieserDauer, d. h. jeder Stillstand im kriegerischen Akt wider-sinnig erscheint. Wir müssen immer dabei nicht vergessen,daß nicht von dem Fortschreiten' des einen oder andernder beiden Gegner sondern von dem Fortschreiten des gan-zen kriegerischen Aktes die Rede ist.

13. Es giebt nur einen Grund welcher das Handeln aufhal-ten kann, und dieser scheint immer nur auf einer Seitesein zu können.

Haben beide Theile sich zum Kampf gerüstet, so mußein feindseliges Prinzip sie dazu vermocht haben, so langesie nun gerüstet bleiben, d. h. nicht Frieden schließen, mußdieses Prinzip vorhanden sein, und cö kann bei jedem deri '2