Band 
Erster Theil.
Seite
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Um einen ganzen Krieg/ oder seine größten Akte, diewir Feldzüge nenne«/ zu einem glänzenden Ziel zu führe»/dazu gehört eine große Einsicht in die höhern Staatsver-hältnissc- Kriegführung und Politik fallen hier zusammen/und aus dem Feldherrn wird zugleich der Staatsmann.

Man giebt Carl dem XII. nicht den Namen einesgroßen GenieS/ weil er die Wirksamkeit seiner Waffennicht einer höhern Einsicht und Weisheit zu unterwerfe«/nicht damit zu einem glänzenden Ziel zu gelangen wußte;man giebt ihn nicht Heinrich dem IV./ weil er nicht langegenug gelebt hat/ um mit seiner kriegerischen Wirksamkeitdie Verhältnisse mehrerer Staaten zu berühre«/ und indieser höhern Region sich zu versuchen/ wo ein edles Ge-fühl und ritterliches Wesen nicht so viel über den Gegnervermöge«/ wie bei der Bcsiegung eines innern Geistes.

Um fühlen zu lassen/ was hier Alles mit einem Blickumfaßt und richtig getroffen sein will/ verweisen wir aufunser erstes Kapitel. Wir sagen: der Feldherr wird zumStaatsmann/ aber er darf nicht aufhören das Erstere zusein; er umfaßt mit seinem Blick auf der einen Seitealle Staatöverhältnisse/ auf der andern ist er stch genaubewußt/ was er mit den Mitteln leisten kan«/ die in sei-ner Hand liegen.

Da hier die Mannichfaltigkeit und die unbestimmteGränze aller Beziehungen eine große Menge von Größenin die Betrachtung bringen/ da die meisten dieser Größennur nach Wahrscheinlichkeitsgesctzcn geschätzt werden kön-nen: so würde/ wenn der Handelnde dies Alles nicht mitdem Blick eines / die Wahrheit überall ahnenden Geistesträfe, eine Verwickelung von Betrachtungen und Rücksich-ten entstehen, aus denen sich das Urtheil gar nicht mehrherausfinden könnte. In diesem Sinne hat Bonaparte

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