Band 
Erster Theil.
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fetd führt, aber nicht zu freier Geistesthätigkeit, sondernmit einem durch Formation und Schlachtordnung zu einemAutomat umgefchaffenen Heer, welches, durch das bloßeKommandowort angestoßen, seine Thätigkeit wie ein Uhr-werk abwickeln sollte.

Das eigentliche Kriegführen kam nur gelegentlichinkognito vor.

Das eigentliche Kriegführen, der freie, d. h., denindividuellsten Bedürfnissen angepaßte Gebrauch der zube-reiteten Mittel, glaubte man, könne kein Gegenstand derTheorie fein, sondern dies müßte allein den natürlichenAnlagen überlassen bleiben. Nach und nach, wie der Kriegaus dem Faustkampf des Mittelalters in eine regelmäßi-gere und zusammengesetztere Gestalt überging, drängten stehzwar auch über diesen Gegenstand dem menschlichen Geisteeinzelne Betrachtungen auf, ste kamen aber meistens nurin Memoiren und Erzählungen beiläufig, und gewisserma-ßen inkognito, vor.

Die Betrachtungen über Kriegsbegebenheiten führtendas Bedürfniß einer Theorie herbei.

Als diese Betrachtungen sich immer mehr häuften,die Geschichte immer mehr den kritischen Charakter an-nahm, entstand das lebhafte Bedürfniß nach einem An-halt von Grundsätzen und Regeln, damit der der Kriegs-geschichte so natürliche Kontrovers, der Kampf der Mei-nungen, zu irgend einem Ziel gebracht werden könne.Dieser Wirbel der Meinungen, der sich um keinenersten Punkt, und nach keinen fühlbaren Gesetzen drehte,mußte dem menschlichen Geiste eine widerwärtige Erschei-nung sein.

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