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Sie streben nach bestimmten Größen, während imKriege Alles unbestimmt ist, und der Kalkül mit lauterveränderlichen Größen gemacht werden muß.
Sie richten die Betrachtung nur auf materielle Grö-ßen, während der ganze kriegerische Akt von geistigen Kräf-ten und Wirkungen durchzogen ist.
Sie betrachten nur die einseitige Thätigkeit, währendder Krieg eine beständige Wechselwirkung der gegensei-tigen ist.
Sie schließen das Genie von der Regel aus.
Alles was von solcher dürftigen Weisheit einer ein-zigen Betrachtung nicht erreicht werden konnte, lag außerder wissenschaftlichen Einhegung, war das Feld des Genie's,welches sich über die Regel erhebt.
Wehe dem Krieger! der zwischen diesem Bettelthumvon Regeln herumkriechen sollte, die für das Genie zu schlechtstnd, über die es sich vornehm hinwegsetzen, über die esstch auch allenfalls lustig machen kann. Was das Geniethut, muß gerade die schönste Regel sein, und die Theoriekann nichts Besseres thun, als zu zeigen, wie und warumes so ist. ^
Wehe der Theorie! die stch mit dem Geiste in Op-position setzt; sie kann diesen Widerspruch durch keine De-muth gut machen, und je demüthiget sie ist, um so mehrwird Spott und Verachtung sie aus dem wirklichen Lebenverdrängen.
Schwierigkeit der Theorie, sobald geistige Größenin Betracht kommen.
Jede Theorie wird, von dem Augenblick an, unendlichviel schwieriger, wie sie das Gebiet geistiger Größen berührt.Baukunst und Malerei wissen genau woran sie sind, so