Band 
Erster Theil.
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Auswege für die Möglichkeit einer Theorie.

(Die Schwierigkeiten sind nicht überall gleich groß.s

Aus dieser Schwierigkeit öffnen sich uns zwei Auswege.

Zuerst ist das, was wir von der Natur der kriegeri-schen Thätigkeit im Allgemeinen gesagt haben, nicht aufdieselbe Weise von der Thätigkeit einer jeden Stelle zu ver-stehen. Nach unten hin wird der Muth persönlicher Auf-opferung mehr in Anspruch genommen, aber für den Ver-stand und das Urtheil sind die Schwierigkeiten unendlichviel geringer. Das Feld der Erscheinungen ist viel geschlos-sener, Zwecke und Mittel sind in der Zahl beschränkter,die Data bestimmter, meistens sogar in wirklichen An-schauungen enthalten. Je weiter wir aber hinaufsteigen,um so mehr nehmen die Schwierigkeiten zu, bis sie imobersten Feldherrn ihren höchsten Grad erreichen, so, daßbei ihm fast Alles dem Genius überlassen bleiben muß.

Aber auch nach einer sächlichen Eintheilung des Ge-genstandes sind die Schwierigkeiten nicht überall dieselben,sondern sie nehmen ab, je mehr die Wirkungen sich in dermateriellen Welt äußern, und zu, je mehr sie in die gei-stige übergehen, und zu Motiven werden, die den Willenbestimmen. Darum ist es leichter die innere Ordnung,die Anlage und Führung eines Gefechts durch eine theo-retische Gesetzgebung zu bestimmen, als den Gebrauch des-selben. Dort ringen die phisischen Waffen miteinander,und wenn auch der Geist darin nicht fehlen kann, so mußdoch der Materie ihr Recht gelassen werden. In derWirkung der Gefechte aber, wo die materiellen Erfolge zuMotiven werden, hat man es nur mit der geistigen Naturzu thun. Mit einem Wort: die Taktik wird viel wenigerSchwierigkeiten einer Theorie haben, als die Strategie.