menschliche Gefühl bei den idealen Künsten: sondern gegeneinen lebendigen reagirenden. Wie wenig auf eine solcheThätigkeit der Gedanken-Schematismus der Künste undWissenschaften paßt/ springt in die Augen/ und man be-greift zugleich/ wie das beständige Suchen und Strebennach Gefetzen/ denen ähnlich welche aus der todten Kör-perwelt entwickelt werden könne»/ zu beständigen Irrthü-mern hat führen müssen. Und doch sind es gerade diemechanischen Künste denen man die Kriegskunst hat nach-bilden wollen. Bei den idealen verbot sich die Nachbil-dung von selbst/ weil diese selbst der Gesetze und Regelnnoch zu sehr entbehren/ und die bisher versuchte»/ immerwieder als unzulänglich und einseitig erkannt/ von demStrom der Meinungen/ Gefühle und Sitten unaufhörlichuntergrabe»/ und weggespült worden sind.
Ob ein solcher Konssikt des Lebendige»/ wie er sichim Kriege bildet und lös't/ allgemeinen Gesetzen unterwor-fen bleibt/ und ob diese eine nützliche Richtschnur des Han-delns abgeben können: soll zum Theil in diesem Bucheuntersucht werden; aber so viel ist an sich klar, daß dieser/wie jeder Gegenstand der unser Vegreifungsvermögen nichtübersteigt/ durch einen untersuchenden Geist aufgehellt/ undin seinem innern Zusammenhang mehr oder weniger deut-lich gemacht werden kann/ und das allein reicht schon hin/den Begriff der Theorie zu verwirklichen.
Vier-