Band 
Erster Theil.
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so muß dieser Fall in Allem/ was Bezug auf die Behaup-tung hat, genau und umständlich entwickelt, er muß ge-wissermaßen vor dem Auge des Lesers sorgfältig aufgebautwerden. Je weniger dies zu erreichen ist, um so schwächerwird der Beweis, und um so mehr wird es nöthig, wasdem einzelnen Falle an Beweiskraft abgeht, durch die Mengeder Fälle zu ersetzen, weil man nämlich mit Recht voraus-setzt, daß die nähern Umstände, die anzugeben man nicht imStande gewesen ist, in einer gewissen Anzahl von Fallen,ihren Wirkungen nach, steh ausgeglichen haben werden.

Wenn man aus der Erfahrung beweisen will, daßdie Reiterei besser hinter als neben dem Fußvolk sieht,daß es bei nicht entscheidender Übermacht höchst gefährlichist, den Gegner sowohl in einer Schlacht als auf demKriegStheater, also sowohl taktisch als strategisch, mit ge-trennten Kolonnen weit zu umfassen: so reicht es in demersten Falle nicht hin, einige verlorene Schlachten zu nen-nen, wo die Reiterei auf den Flügeln, und einige gewon-nene, wo sie hinter dem Fußvolk stand, und in letzteremreicht es nicht hin, an die Schlachten von Rivoli oderWagram, an die Angriffe der Östreicher auf das italie-nische Kriegstheater 1796, oder der Franzosen auf dasdeutsche, in eben diesem Jahre, zu erinnern: sondern esmuß durch eine genaue Verfolgung aller Umstände undder einzelnen Vorgänge dargethan werden, auf welcheWeise jene Formen der Stellung und des Angriffs we-sentlich zum schlechten Auögang beigetragen haben. Dannwird sich auch ergeben, in wie weit jene Formen ver-werflich sind, welches nothwendig mit bestimmt werdenmuß, weil eine ganz allgemeine Verwerfung jedenfalls dieWahrheit verletzen würde.

Daß man, wenn die umständliche Darlegung des Fak-