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leisesten politischen Regungen sich unterzuordnen. WederEitelkeit, noch Ehrgeiz, noch Rachsucht können ihn von die-ser Bahn entfernen, und diese Bahn allein ist. es, die ihnan den glücklichen Ausgang des Streites geführt hat.
Wie wenig vermögen diese Paar Worte, jene Seitedes großen Feldherrn zu würdigen; nur wenn man denwunderbaren Ausgang dieses Kampfes sorgfältig ins Augefaßt, und den Ursachen nachspürt, die ihn herbei geführt:wird man von der Überzeugung durchdrungen, daß nur desKönigs scharfer Blick ihn durch alle Klippen glücklich ge-führt hat.
Dies ist die eine Seite, welche wir an diesem großenFeldherrn bewundern, in dem Feldzug von 1760 und inallen andern, aber in diesem vorzugsweise, weil er in kei-nem einer so überlegenen feindlichen Macht mit so geringenOpfern das Gleichgewicht gehalten hat.
Die andere Seite trifft die Schwierigkeit der Ausfüh-rung. Die Märsche zu einer Umgehung rechts und links sindleicht entworfen; der Gedanke, sein Häuflein immer dichtbeisammen zu halten, um dem zerstreuten Feinde überallgewachsen zu sein, sich Mit schnellen Bewegungen zu ver-vielfältigen: ist eben so leicht gefunden als ausgesprochen;die Erfindung also kann unsere Bewunderung nicht er-wecken, und von so einfachen Dingen bleibt nichts übrig,als zu gestehen, daß sie einfach sind.
Aber ein Feldherr versuche es einmal, diese DingeFriedrich dem Großen nachzuthun. Lange hinterher habenSchriftsteller, die Augenzeugen waren, von der Gefahr, javon der Unvorsichtigkeit gesprochen, welche mit des KönigsLägen; verbunden gewesen, und wir dürfen nicht zweifeln,daß im Augenblick, wo er sie nahm, diese Gefahr dreimalso groß erschien als hinterher.