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mehr für solid genug erachtet; überdies fehlte ihr der Zusammenhang, weilMaubeuge nicht belagert werden konnte.
Coburg durfte nicht in das Innere einzudringen wagen, so lange er zweiArmeen hinter sich ließ, die stark genug waren, um Belgien zu überziehen undihm den Rückzug abzuschneiden. Es blieb ihm nichts anderes übrig, alssich dahin zu wenden, wo die Franzosen am drohendsten standen, und wo er siemit der größten Aussicht auf Erfolg anzugreifen hoffen durfte.
Fürst Kaunitz, angegriffen auf den Höhen von Boussu, war über die Sambrezurückgeworfen worden. Coburg verstärkte ihn durch das holländische Corps undertheilte ihm Befehl, die republikanischen Divisionen auf dem rechten Ufer imSchache zu halten. Er selbst eilte nebst Uork dem Feldzcugmeister Clerfayt zuHülfe. Dieser lag im Kampfe mit Souham und Moreau. Man hatte ihn zuvör-derst mittelst einer Diversion auf Denain an die Schelde gezogen; während des-sen zogen 3 Colonnen von Dünkirchen und Liste aus, nahmen Furnes, schloffenNpern ein und bekennten Menin. Die Höhen von Moescroen wurden mit stür-mender Hand genommen, und Courtrai besetzt. Clerfayt, aufgeklärt über denwahren Angriffspunkt, beeilte sich, in seine Stellungen zurückzukehren; bei Moes-croen angelangt, nahm er Stellung, in der Absicht, den Franzosen Besorgnissefür ihren Rückzug einzuflößen und sie zum Rückzug auf das linke Lysufer zuveranlassen. Aber Souham zog von Courtrai gerade auf ihn los, griff ihn an,und warf ihn nach Tournay zurück. Durch diesen Unfall verloren die von Mo-reau in Menin eingeschlossenen Truppen (3000 M.) die Aussicht, befreit zuwerden. Sie brachen sich Bahn, rückten durch die republikanische Division, undzogen sich nach Brügge zurück; der Platz, den sie verließen, ward besetzt, unddie Belagerung von Npern begonnen.
Während Coburg seinen rechten Flügel verstärkte, ließ Pichegru die DivisionBonneau und die 25,000 Mann des Cäsarslagers dieser Bewegung folgen. ZweiDivisionen des Lagers von Guise wurden nach Maubeuge gesendet, so daß nurein Bcobachtungscorps von etwa 16,000 Mann an der Oise stehen blieb.
Aork war der erste, der bei Tournay anlangte; Clerfayt, den Souham seitdem Treffen bei Moescroen im Zügel hielt, brach, sobald er durch das englischeCorps maskirt war, auf, und erschien plötzlich zu Courtray in Moreau's Flanke,der die Belagerung von Apern deckte; er begann ein lebhaftes Feuer und erhieltAnfangs einigen Erfolg; inzwischen war Souham durch Bonneau abgelöst wor-den; während der letztere den Herzog von Aork durch vielfache Angriffe zwischenListe und Tournay beschäftigte, wendete sich Souham gegen die Lys und trafnoch zu rechter Zeit hier ein, um das Treffen herzustellen; die Kaiserlichen wur-den nach Deynse und Thielt zurückgedrängt.
Vier Tage später hatte Coburg aste seine Streitkräfte bei Tournay, Cysoing,Lamain und Marquain conzentrirt; Kaiser Franz II. erschien im österreichische«Hauptquartier, und man beschloß, seine Ankunft durch ein glänzendes Gefecht zufeiern. Der Generalquartiermeister Mack entwarf die Anordnung zum Angriffe,welche mit lautem Jubel aufgenommen wurde. Es handelte sich diesmal um