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[Band 1.]
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Beaulieu, anfangs von Hatry aus Sombref, dann von Gemblour vertrieben,vermochte erst bei Tirlemont Halt zu machen.

Unterdessen hielt Jourdan seinen Einzug zu Brüssel, wohin sich Pichcgru dent i Tag vorher auf der Straße von Ge,^ begeben hatte. Auf solche Weise vollzogenbeide republikanischen Heere ihre Vereinigung im Herzen der Niederlande. 150,000Mann stark und im Gefühl ihres Sieges konnten sie jetzt in Deutschland ein-fallen ; aber die Zeit war noch nicht gekommen, um so große Massen durcheinen einzigen Anstoß zu beleben. Man beschrankte sich vor der Hand darauf,die Verbündeten an der Herstellung ihrer Verbindungen zu verhindern.

Der Herzog von Aork suchte sich entlang dem Eanal von Löwen auszudehnen,wo er Coburgs rechten Flügel zu finden hoffte; allein Kleber hatte die Kaiserlichenbereits von Tirlemont vertrieben, und Pichegru, der Mecheln lebhaft angreifenließ, schnitt den linken Flügel der englischen Armee von der Mitte ab. Beidezogen sich über Turnhout und Herentharts nach Breda zurück, wo sie sich endlichwieder vereinigten.

Die Sambre- und Maasarmee setzte allein die Verfolgung der Kaiserlichenfort: Kleber auf der Straße von St. Tron, Jourdan über Jodoigne, Hatryund Marceau über Namur.

Dieser letztere Platz ward genommen, eben so Huy, worauf man auf allenPunkten die Maas erreichte, Kleber vor Maestricht, Jourdan und Lefebvre vorLüttich, welcher Stadt sie sich bemächtigten. Coburg gieng über die Brücken vonMaestricht zurück, 17 Monate, nachdem er über dieselben zur Eroberung Frank-reichs gerückt war. Er stellte seine 70 — 80,000 Mann starke Armee an derMaas, von Roermund bis Lüttich und an der Ourthe und Ayvaille vonLüttich bis Durbuy und Sprimont auf, und übergab sofort den Oberbefehl anClerfayt.

Ehe Jourdan weiter vordrang, wollte er seinen Rücken sichern; er stelltedaher seine Operationen ein, bis die festen Plätze im Norden gefallen wären.

Eharbonnier war zur Beobachtung von Valenciennes, Condö, Le Quesnoyund Landrecies zurückgelassen worden. Scherer übernahm hier das Commandound machte den österreichischen Besatzungen das Conventsdecret bekannt, welches jedenPardon verbot, wenn die Plätze nicht 24 Stunden nach geschehener Aufforderungcapituliren würden. Landrecies unterwarf sich (19. Juli). Die übrigen Städtewiesen jede Aufforderung zurück und mußten belagert werden. In dem Zeitraumevom 12. bis 29. August öffneten sie ihre Thore. Zur selben Zeit nahm Moreaumit Pichegru's rechtem Flügel Ostende, Nieuport, die Insel Eadzand und dasFort l'Ecluse (vom 1. bis 20. Juli).