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[Band 1.]
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von Artois auf der Jle-Dieu au's Land. Allein der Prinz zögerte, statt sich un-verweilt in die Vcndee zu werfen. Sechs Wochen verstrichen; die See ging hohl,die Flotte entfernte sich und brachte ihn nach London zurück. Sofort rückte dieArmee vor, indem sie den Plan, welcher Vimeur so gut gelungen war, in einemgrößern Maaßstabe ausführte. Bei jedem Schritte in das Innere des Landesstürzten sie sich auf verschanzte Lager, welche mit einander in Verbindung stan-den, wodurch die Jnsurgentcnchefs von einander getrennt wurden. Eine strengeMannszucht und die Sorge des Generals, keine Bewaffneten im Rücken zulassen, die Geistlichkeit und die Gebrauche der Eingebornen zu schonen, führteneinen Zustand herbei, dessen Folgen sich im nächsten Jahre vollständig entwickelten.

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IV.

Operationen am Rhein.

Rheinübergang der Franzosen (6.. 7., 8. Septbr.). — Treffen bei Siegburg (i3.). — Ein-nahme von Mannheim (20.). — Treffen bei Wieblingen (24.). — Clerfayl's Marsch (10.Oct.). — Jourdan'S Rückzug (22.). — Entsatz von Mainz (29.). — Treffen an der Pfriem(l0. Novbr.). — Capitulation von Mannheim (22). — Jourdan'S Marsch (t —7. Oezbr.).Treffen bei Spitzhausen und Sulzbach (16., 17.) — Waffenstillstand (21.).

Die beiden kaiserlichen Heere hatten folgende Stellungen inne: das des Ober-rheins, dessen Commando Wurmser übernommen hatte (87,000) von der Schweizbis zum Neckar; das des Niederrheins unter Clerfayt (97,000) vom Neckar biszur Ruhr. Der letztere Feldherr hatte seine Generale zwischen den Zuflüssen desRheins folgendergestalt vertheilt: Graf Erbach stand zwischen der Ruhr und derSieg; der Prinz von Würtemberg zwischen der Sieg und der Lahn; Wartens-leben an der Mündung der Lahn; Clerfayt selbst am Main, mit der Front gegenMainz, Coblenz und Mannheim beobachtend.

Die Republik stellte diesen Strcitkräften gegenüber:

1) Die Rhein- und Moselarmee unter dem Obergencrale Pichegru (84,800)im Elsaß und der Pfalz; von dieser Armee blokirtcn 4 Divisionen Mainz.

2) Die Sambre- und Maas-Armee unter Jourdan (97,000) von Essenbergbis Bingen.

3) Die Nordarmee (50,000 Mann) unter Moreau blieb in Holland canto-nirt, um die Neutralität Preußens zu verbürgen.

Mit so beträchtlichen Streitkräftcn konnte der Krieg in das Herz von Deutsch-land getragen werden. Man beschränkte sich jedoch auf die Belagerung vonMainz. Da die Franzosen nur Herrn des linken Ufers waren, so durften sienicht auf die Bezwingung des Platzes hoffen; sie begnügten sich daher, ihn der-gestalt einzuschließen, daß dadurch die Pfalz gedeckt, und der Feind am Debou-