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[Band 1.]
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chiren gehindert ward. Vier Divisionen der Rhein- und Moselarmee wurden hie-zu bestimmt, und verschanzten sich in einem Halbkreise, von Monbach bis nachLaubenheim; sie reichten jedoch zur vollkommenen Blokirung nicht hin; in Folgeeines Fehlers des Geniccorps blieb zwischen Laubenheim und dem Rhein einfreier Platz offen. Es war daher vor allen Dingen nöthig, den Fluß zu über-schreiten und die beiden feindlichen Heere zurückzudrängen. Seit dem Ausbruchedes Krieges hatte man die schwierige Operation des Uebergangs über einen sogroßen Strom noch nicht versucht. Die Sambre erscheint dagegen nur wie einBach; die Ourthe, die Ayvaille, die Roer können durchfurchet werden, aber derRhein hat unterhalb Mainz eine Tiefe von 15 Fuß, und eine mittlere Breitevon 18 — 2000 Fuß.

Nach dem festgesetzten Plane sollte Jourdan die Bewegung beginnen; er zogalle Fahrzeuge vom Nicdcrrhein, von der Erst und der Mosel zusammen unddirigirte seine Colonnen wie folgt: die des rechten Flügels unter Marceau aufNeuwied; die der Mitte, welche er in Person leitete, auf Coblenz; die deslinken Flügels unter Kleber auf Uerdingen. Bei diesem letzten Punkte tritt derFluß auf die von den Franzosen besetzte Seite; in dem Bogen erhebt sich eineInsel, in deren Besitz dieselben waren. Am Anfange jenes Bogens waren Kreutz-Battcrien zur Bestreichung des jenseitigen Ufers errichtet. Erbach beeilte sich,dasselbe durch Verschanzungen zu decken; in diese warf er 15,000 Mann, welchedurch den Platz Düsseldorf und durch den Angcrbach siankirt wurden; der letztereBach trennte ihn von den neutralen Besitzungen des Churfürsten von der Pfalz.Aber dieser Fürst hatte den Bedingungen des Basler Friedens noch nicht genügt;sein Zögern gestattete, dieses Gebiet zu betreten, ohne die an der Ruhr canto-nirenden Preußen dadurch zu beunruhigen. In der Nacht vom 6tcn auf den 7tenSeptember landeten 3000 Mann der Division Lefebvre bei Eichelcamp undrückten rasch auf Angermünd. Vergebens suchte Erbach gegen sie Stand zu hal-ten; sein rechter Flügel ward geworfen und der Uebergang über den Angerbachforcirt. In demselben Augenblicke liefen 50 Kähne aus der Erst in den Rhein,und setzten 400 Mann an den Thoren von Düsseldorf an's Land. Ihr Generalwagte es, den Gouverneur zur Uebergabe aufzufordern, und dieser, geschrecktdurch ein heftiges Gcschützfeucr, capitulirte; noch vor Tagesanbruch hatte Erbachdie Stützpunkte seiner beiden Flügel verloren, und gab seine Stellung auf. So-fort wurden die bei der Insel von Uerdingen verborgen gehaltenen Fahrzeuge inden Rhein gelassen, und auf diesen die Hauptmasse des Armeecorps auf dasrechte Ufer übergesetzt. An demselben Morgen ward eine Brücke geschlagen, aufwelcher die Reiterei, das Geschütz und das Gepäcke übergiengen.

Diese Operation hatte einen vollständigen Erfolg. In wenigen Stunden warman Meister des rechten Rheinufers und eines starken Brückenkopfes; die Kaiser-lichen zogen sich an die Sieg zurück und schon am folgenden Tage konnte dasCentrum von Cöln debouchircn.

Der Prinz von Würtcmberg rückte dem Grasen Erbach entgegen, nahm ihnauf und nahm Stellung auf den Höhen von Siegburg. Von der französischen

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