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[Band 1.]
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hatte er die Flotille ohne Bedeckung gelassen; die Araber überfielen sie, steckten siein Brand und nahmen die Schiffsmannschaft gefangen. Die Franzosen säumteunicht, sich dafür zu rächen. Sie rückten vor Bcnhut, wo sich die Araber mit ihremFange verschanzt hatten, vernichteten diese und befreiten die Gefangenen. Umsofort diesen Bewegungen ein Ziel zu setzen, wodurch die Verbindung mit Ara-bien ermuthigt wurde, drang Desair gegen das rothe Meer vor, die Bey's ver-einigten sich, um ihn bei Bir-el-Bar aufzuhalten. Er sprengte sie auseinanderund bemächtigte sich des Hafens Coseir. Durch diese Eroberung ward Murad'sletzte Hoffnung vernichtet. Indem er auf Ober-Egypten Verzicht leistete, hinter-legte er für seine Person die beiden Oasen und Fayum, und eilte nach dem Delta,während die bei Bir-el-Bar geschlagenen Araber seiner Bewegung auf dem ent-gegengesetzten Ufer folgten, und über die Oase von Sababiar die Wüste erreich-ten. Ihre Absicht gicng dahin, sich mit dem Pascha von Rhodus zu vereinigen,dessen bevorstehende Ankunft ihnen angekündigt war. Sie hofften, die Masse derAraber zum Aufstande zu bringen. Allein sie stießen bald auf diejenigen Trup-pen, welche Bonaparte gegen die Landung der türkischen Flotte abgesendet hatte.Murad, bei den Natron-Seen geschlagen, kehrte auf demselben Wege zurück unddie Colonne des rechten Nil-Ufers ward bei Sebabiar auseinander gesprengt.

Die Pforte hatte sich inzwischen zum Kriege entschlossen, und der Pascha vouAcre war beauftragt worden, in Egypten einzufallen. Allein Bonaparte wargerüstet, dem Angriffe zuvorzukommen, und sich selbst nach Syrien zu wenden.Während gegen das Ende des Winters Desair die Trümmer Murad's vor sichher drängte, eröffnete das Erpeditionscorps seinen Marsch. Es bestand au&4 Infanterie - Divisionen: Reynier befehligte die Vorhut (2160 Mann); Kleber3349 Mann; Lanncs 2924 Mann; Bon (2449 Mann) das Hauptcorps;Murat die Reiterei (800 Mann), so daß die Stärke derselben, nebst den Trup-pen der Artillerie, des Geniewesens, der Guiden und Dromedar-Reiter (2213Mann) im Ganzen 12,895 Mann zählte.

Mit diesem kleinen Corps rückte Bonaparte ohne Zögern in die Sandwüste,welche Afrika von Asien trennt. Er hatte nicht, wie Alexander, eine Flotte zurUnterstützung und Verpflegung seiner Truppen; aber jenseits der egyptischen Grenzezählte er auf tapfere Verbündete. Die Wege von Palestina, die Ufer des Jor-dans, des Libanon sind durch christliche Volksstämme bewohnt, welche zur Er-greifung der Waffen bereit waren. Der frühere Pascha von Egypten hatte sichauf diese gestützt, in Unabhängigkeit von der Pforte erhalten, und sein Nachfol-ger Ahmed-Pascha-el-Djezzan hatte sich ohne dem Sultan besonders ergeben zuseyn, dem muselmännischen Glauben treu erwiesen und wendete die Thätigkeit-seines wilden Charakters gegen die Christen. Dieser blutgierige Mann hatte dieEröffnung des Obergenerals dadurch beantwortet, daß er die an ihn abgesende-ten Emissäre hinrichten ließ und Ibrahim Bey eine Zuflucht gewährte.

Gegen ihn wendete sich Bonaparte zuerst. Die Hauptstadt seines Paschalikswar das erste Objekt des französischen Corps. Um dahin zu gelangen, mußteman die Wüste hinterlegen, und sofort entlang der Küste über El-Arish, Kau