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[Band 1.]
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sendete Pulteney auf dem Damme von S. Pankras vor, um Daendels festzuhal-ten; eine russische Colonne (8300 Mann) unter Essen, und eine englische (5000Mann) unter Dundas ließ er vor Kraperdam debouchiren, um gemeinschaftlichSchoorldam zu nehmen, sofort sollten die Russen gegen Bergen, die Engländergegen Koedik vordringen. Abcrcrombie endlich erhielt Befehl, mit 9000 Mannam Maas-Ufer hinzuziehen und direkt auf Egmont-op-Zee zu marschiren; dieseBewegung mußte eine Brigade der Division Dundas maskiren, welche man vonPetten detaschirte, um sich auf dem Damme von Kamp nach Groet zu zeigen.

Diese Operation gelang, obwohl nicht ganz vollständig. Pulteney beschäftigteDaendels hinreichend, so daß es ihm nicht möglich war, die Colonne Dumon-ceau's zu rechter Zeit zu verstärken. Diese, gedrängt durch die Engländer unterDundas, konnte den Damm von Koedik nicht verlassen. Die französischen Trup-pen, gleichzeitig bei Schoorl und Kamp bedroht, näherten sich Dumonceau undconzentrirten sich zwischen Schoorldam und Schoorl; hier entspann sich ein lan-ges und heftiges Gefecht. Endlich fiel Schoorldam, rechts und links an demCanal angegriffen und beschossen von einer Flottille, in die Gewalt der Verbün-deten. Jetzt zogen sich die Franzosen nach Bergen und Dumonceau nach Koedykzurück, wobei sie auf beiden Seiten des Canals verfolgt wurden. Abcrcrombierückte entlang dem Ufer vor und drängte einige schwache Detaschements zurück.Dandamme, von seinem Marsche unterrichtet, rückte links in die Dünen, um ihnaufzuhalten.

Inzwischen langte Essen in der Stellung von Bergen an; da er die Unter-stützung der beiden englischen Generale abwartete, ehe er den Angriff befahl, soergriffen die Franzosen die Initiative, als sie sein Zögern bemerkten. Ihre Be-wegung veranlaßte eine allgemeine Entwicklung der feindlichen Linie, welche dieZurückdrängung der Franzosen in ihre Verschanzungen zur Folge hatte.

In demselben Augenblicke ward Vandamme's Aufmerksamkeit auf Abcrcrombiegezogen, welcher über Bergen hinausrückte. Beide Gegner suchten sich abermalszu überflügeln. Der Kampf dauerte in der Mitte fort, als die Nacht einbrach.Die Wachfeuer wurden entlang der ganzen Linie angezündet; aber um Mitter-nacht trat Brune den Rückzug an.

Die Front seiner Armee hatte keinen Zusammenhang mehr. Abercrombie undDundas waren in dieselbe eingedrungen. Brune zog daher vor, die Schlacht ineinem vortheilhaften und ausgesuchten Terrain fortzusetzen. Der rechte Flügelzog sich hinter die Polders zurück und stellte sich bei Purmercnd, Edam und Mon-nikendam aus, um die Zugänge nach Amsterdam zu decken; zwar befand sichDaendels von jetzt an außerhalb der allgemeinen Bewegung, aber dieser Nach-theil ward dadurch ausgewogen, daß die Feinde die Ausgänge des Hoorn undSchermer-Hoorn besetzen mußten. Die andern Divisionen machten Halt zwischenWyk-op-Zee und Ackersloot; das Hauptquartier kam nach Beverwyk; die Vor-posten standen bei Bakum und Limmen.

Der Herzog von York ließ Pultney zur Beobachtung von Daendels stehen.Er selbst nahm Stellung bei Alkmaar. Abercrombie, Essen und Dundas blieben