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in ihren Stellungen gegenüber der feindlichen Front. Alles deutete auf einenneuen Schlag, aber Brune, der einige Verstärkungen erhalten hatte, war gerüstet,denselben zu empfangen.
Dundas rückte in 2 Colonnen vor, die eine über Limmen, die andere überAckersloot; da die letztere keinen Raum zur Entwicklung fand, so trug sie nichtszur Entscheidung dieses Tages bei; wichtiger war die Bewegung der andern Co-lonne; sie sollte bei Castricum sich mit Essen vereinigen, der auf dem Dammevon Bergen vorrückte. Wenn es dieser Masse von Streitkräften gelang, sich fest-zusetzen und vorzurücken bis dahin, wo das Terrain sich erweiterte, so hättedie sranzösisch-batavische Armee bis nach Beverwyks keinen Stützpunkt mehr ge-sunden. Sonach erschien Castricum als der Schlüssel des Schlachtfeldes; daherversäumte Brune nichts, sich im Besitze desselben zu erhalten. Damit Castricumnicht eingeschlossen werden konnte, theilte er den linken Flügel in zwei Colonnen,mit dem Auftrage, offensiv entlang dem Ufer und auf der Spitze der Dünen zuvperiren. Auf seinem rechten Flügel reichte eine Brigade hin, den linken Flügelder Division Dundas im Schach zu halten; eine andere Brigade besetzte Limmen,wo sie sich an die dortigen Teiche lehnte; der Rest der Armee stand staffclförmigauf dem Damme von Bergen, von Bakum an bis Beverwyk.
Als das Feuer begann, nahm Dundas Ackersloot und Limmen, sein linkerFlügel vermochte jedoch nicht über Uitgeest vorzudringen; dagegen schloß sich seinrechter Flügel an Essen an, der bereits Bakum genommen hatte. Beide trafensofort Anstalten zum Angriffe von Castricum. Da ihnen jedoch Abercrombie'sMitwirkung fehlte, der nach Egmont-op-Zee zurückgeworfen worden war, sowar die Verbindung der Mitte mit den andern Theilen der Schlachtordnung unter-brochen und daher der Angriff nicht entscheidend. Essen nahm die Stellung nachlangem Widerstände und verfolgte die Franzosen bis nach Nord-Doorp; hierstießen sie aus Verstärkungen und begannen den Kampf mit neuer Kraft. Bruneließ jetzt nur 2 Bataillone zur Behauptung der Verbindung mit der Brigade desäußersten rechten Flügels auf dieser Seite, conzentrirte den Rest seiner Truppen,griff die Russen mit dem Bajonette an, sprengte sie und warf sie nach Castricum,worauf er dieses Dorf, ein Haus um das andere, nahm. Der Feind zogsich in Unordnung auf den beiden Dämmen zurück, als Abercrombie herankam,die Fliehenden aufnahm, die französischen Vortruppen über den Haufen warf undzum Sturme des Dorfes heranrückte. Brune ließ sich nicht überraschen; er ge-wahrte, wie die feindliche Reiterei Colonnen formirte, um die Stellung zu um-gehen und sie im Rücken anzufallen. Der entscheidende Augenblick war gekommen:Durch einen von ihm selbst ausgeführten glänzenden Angriff that er der feind-lichen Bewegung Einhalt; die Reiterei ward auseinander gesprengt und die In-fanterie wich bis Bakum und Limmen zurück.
Dieses blutige Treffen schwächte die Verbündeten um 4000 Mann, und nahmihnen die Hoffnung, die französisch-batavische Armee zu forciren. Der Herzogvon Aork, überzeugt von der Fruchtlosigkeit einer neuen Anstrengung, zog sichnach dem Zipper-Deiche zurück und knüpfte Verhandlungen an, welche am 18. Ok-
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