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. trum und der linke Flügel den Uebergang ohne Hinderniß vollzogen und den rech-ten Flügel an den Mincio gelehnt, auf Valeggio marschirte. Nachdem derfeindliche General diese Bewegung durch Hohenzollern, der zurückgewiesen wurde,hatte recognosziren lassen, beeilte er sich, um nicht an die untere Etsch gedrängtzu werden, nach Verona zurückzukehren und zugleich Rivoli und La Corona zubesetzen. Jetzt rückten sämmtliche französische Streitkräfte an die Etsch. DieserFluß war von seinen Quellen bis Verona auf folgende Weise besetzt: Auffcnbergdeckte die von Macdonalds linkem Flügel bedrohten Cols; Loudun und Vukassowichdehnten sich von Rivoli bis zum Mont Tonal aus und hatten Trient und Rove-redo besetzt. Bellegarde's Division endlich stand auf dem linken Ufer bis Verona.
Macdonald marschirte über Sant-Alberto nach Trient, Rochambeau überRiva nach Roveredo, Moncey auf Rivoli; gleichzeitig zog Brune das Centrumund den rechten Flügel zusammen, um den Uebergang von Bussolengo zu forciren.
Diese letztere Colonne drohte Bellegarde's rechten Flügel zu überragen undihn von Tirol abzuschneiden, wo seine Untergenerale, gedrängt von den 3 fran-zösischen Colonnen des linken Flügels, gegen das Defilce von Levco zurückge-drängt zu werden befürchten mußten. Die Etsch war nicht länger haltbar. Belle-garde räumte Verona, besetzte die Höhen von Caldiero und behauptete sich hierbis zu dem Augenblick, wo Brune seine Anstalten zum Angriffe beordert hatte.Sofort trat er den Rückzug an. Bis an die Brenta machte er von Stellungzu Stellung Halt, als wolle er die Schlacht annehmen- zog aber jedesmal ab,ehe es zum ernstlichen Kampfe kam.
Unterdessen warfen Loudun und Vukassowich den französischen Divisionen starkeNachhuten entgegen, um den eigenen Rückzug auf der Straße nach Bassano zumaskircn. Vukassowich befand sich bereits in Sicherheit, als Trient und Roveredoin die Hände der Franzosen fielen; Loudun entzog sich vermöge eines mit Monceyabgeschlossenen Waffenstillstandes der drohenden Gefahr und beide österreichischeGenerale trafen noch vor Brune bei Bassano ein, wo sie sich mit Bellegardevereinigten. Das gesammte österreichische Heer setzte seinen Rückzug bis Trevisofort, wo ein Waffenstillstand abgeschlossen wurde.
Macdouald hatte sich gegen Anffenberg, der zur deutschen Armee gehörte, ge-wendet und diesen bei Botzen eingeschlossen. Allein Moreau machte zu GunstenAuffenbergs die Convention von Steyer geltend, worauf auf diesem Punkte dieFeindseligkeiten eingestellt wurden.
Murat endlich war auf der Straße nach Ancona in die römischen Staateneingedrungen und nöthigte durch seine Operationen den Hof zu Neapel zumFrieden.
Auf allen Seiten ruhten die Waffen; die Verträge von Luneville und Amiensbewirkten nach achtjährigen Kriegen den ersten allgemeinen Frieden. Die Erobe-rungen Frankreichs in Europa wurden von allen Mächten anerkannt und dercisalpinischen Republik ward das Gebiet der Etsch, Verona und Legnago ein-verleibt.