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Feldziig von 1805.
i.
Operationen itt Deutschland.
Besetzung von Hannover (iz. Mai bis 4. Zuli 1803). — DaS Lager bei Boulogne (1803bis >805). — DaS Kaiserreich (2. Dezember 1804). — Invasion von Baiern durch dieKaiserlichen (8. September 1805). — Uebergang der Franzosen über den Rhein (25. Sep-tember). — Donau-Uebergang (6. October). — Treffen bei Wertingen (8.); — beiGüntz».bürg (9.); — bei Albek (lt.); — bei Elchingen (14.); — bei Neresheim (19.). —Kapitulation von Ulm (17.). — Uebergang über den Jnn (27.).
Der durch die Schlachten bei Marengo und Hohenlinden herbeigeführte Friedenwar von kurzer Dauer. Die englische Oligarchie hatte, als sie von der Re-gierung zurücktrat, gegen jeden Vertrag mit Frankreich protestirt. Allein damalswar sie allmächtig. Die Unterstützung des Hofes und die Majorität des Parla-ments setzten sie in Stand, sich nach Willkühr der Gewalt wieder zu bemächtigen.Das Interesse der eigenen Privilegien und die alten Real-Grundsätze, welchedie Aristokratie immerwährend festhielt, machte ihr dieß zum Gesetze.
Sie versagte ihre Zustimmung zu Unterhandlungen mit einer auf das Volks-element basirten Regierung, die noch überdicß im Besitze von Antwerpen und desUsergebiets der Nordsee war. Sie war abgetreten, um Zeit zur Sammlung neuerKräfte und Allianzen zu gewinnen.
Die Bedingungen des Friedens zu Amiens waren noch nicht vollzogen, alsWilliam Pitt wieder in das Ministerium eintrat. Es war dies das Zeichen zueinem Kampfe auf Leben und Tod.
Sobald der Bruch erklärt war, faßte Bonaparte festen Fuß auf dem Con-tinente, indem er das Königreich Neapel besetzen ließ und 12,000 Mann unterMortier von Utrecht aus nach Hannover schickte; die hannöver'sche Armee capitu-lirte ohne Widerstand zu leisten, wodurch die Franzosen in den Besitz einer Pro-vinz kamen, nach welcher Preußen seit langer Zeit lüstern war.
Inzwischen rückte Marmont in das von Mortier verlassene Lager von Zeistein und die französischen Regimenter aller Waffen verließen ihre Garnisonen imInnern, um sich an den Küsten gegenüber von England zu sammeln.