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[Band 1.]
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Cantonirungen am Eingänge in den Schwarzwald, von Rothweil bis an dieSchweizer-Grenze. Hier machte Mack halt, um 80,000 Russen abzuwarten,welche Kutusow und Kaiser Alexander in Person ihm zuführten.

Zur selben Zeit conzentrirte Erzherzog Carl seine Armee bei Vicenza, währendzwei Landungen vorbereitet wurden, die eine nach Hannover, die andere nachNeapel. Noch war der Krieg nicht erklärt, aber weder Verwahrungen, nochdiplomatische Formalitäten vermochten die Nothwendigkeit desselben zu verhehlen.Napoleon zog das Schwerdt und seine alten Truppen eilten an die Etsch und anden Rhein.

Die Schnelligkeit seiner Märsche, die Einheit und der Zusammenhang seinerPlane, die rasche Weise, auf welche er die gegen ihn vorrückenden Streitkräftezu lähmen und zu desorganisiren, sich der feindlichen Hauptstadt zu bemächtigenund mit Einem Schlag den Feldzug zu beendigen wußte, setzen ihn auf gleicheStufe mit dem ersten Feldherrn der neuern Zeit und lassen im Zweifel, ob ernicht die berühmtesten des Alterthums übertreffen habe.

Mack stand bereits am Fuße der schwäbischen Alpen, als die französischenMarschälle sich noch an den Küsten des Kanals befanden und dennoch verlor erdie Initiative. Während St. Cyr Neapel räumte, um Massen« zu verstärken,der in Italien den Oberbefehl erhalten hatte, eilte die Armee Bernadotte's inHannover, die 5 Corps der Lager bei Zeist und Boulogne in 15 Tagen an denRhein. Die Reserve-Reiterei und die kaiserliche Garde trafen zu derselben Zeitdort ein und Mack hatte 190,000 Mann in dem Augenblicke auf dem Halse, alser sich im Stande wähnte, den Angriff auf die Grenze des neuen Kaiserreicheszu beginnen.

Die Nationalgardc ward mit der Vertheidigung der Plätze im Norden undOsten beauftragt und Augereau bildete am Oberrhein ein Corps, das bestimmtwar, später in Linie zu treten und den Rückzug der Armee zu decken.

Gegen das Ende Septembers durchzogen die Russen in angestrengten Mär-schen das österreichische Polen. Kienmayer auf beiden Ufern der Donau war imStande, auf einem oder dem andern Ufer zu operiren und Mack, siankirt durchdie Schweiz und die rauhe Alp, gedeckt durch den Schwarzwald, gelehnt an denstarken Waffenplatz Ulm, der Moreau einst länger als 40 Tage aufgehalten hatte,wartete nur den günstigen Augenblick ab, um die Offensive zu ergreifen.

Zu derselben Zeit waren die französischen Colonncn allmählig auf folgendenPunkten angelangt:

Bei Straßburg: Murat mit 5 Divisionen schwerer Reiterei, unter Walter,Beaumont, Klein, Hautpoul und Nansouty (22,000 Mann).

Auf demselben Punkte in zweiter Linie Lann es an der Spitze der Grenadier-Division Oudinot und der Division Suchet, fünftes Corps (17,000 Mann).

In dritter Linie: die kaiserliche Garde und die großen Parks (10,000 Mann).

Bei Lauterburg: Ney, sechstes Corps, die Divisionen Malher, Loison, Du-pont und Baraguay d'Hilliers (Dragoner zu Fuß) 30,000 Mann.