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Bei Speyer: Soult, viertes Corps, die Divisionen St. Hilaire, Legrand,Dandamme und Milhaud (leichte Reiterei) 30,000 Mann.
An der Brücke von Mannheim: Davoust, drittes Corps, die DivisionenBourcier, Friaut, Gudin, 30,000 Mann.
Bei Mainz: Marmont, zweites Corps, die Divisionen Boudet, Grouchy,Dnmonceau, 15,000 Mann.
Bei Würzburg: Bernadotte, erstes Corps, die Divisionen Rivaud, Drouet,14,000 Mann.
Endlich bei Bamberg auf dem äußersten linken Flügel: die baier'sche Armee,die Divisionen Wrede und Deroi (22,000 Mann), unter Bernadotte's Befehlegewesen.
Die gesammte Armee zählte demnach 190,000 Mann und es handelte sich darum,dieselbe aus dem Gebiete des Rheins in das der Donau zu bringen.
Es war das erstemal, daß Napoleon den Oberbefehl in Deutschland führte.In Italien hatten seine Eroberungen ihm den Besitz der Etschlinien verschafft.Es war hinreichend, diese so lange zu vertheidigen, bis die nachdrücklichen Opera-tionen am Lech und am untern Jnn den Erzherzog Carl nöthigen würden, aufdie Offensive Verzicht zu leisten. Zur Erreichung dieses Zweckes gab Napoleonohne Zögern Neapel auf, um alle französischen Truppen in der Lombardei zu con-zentriren und Massen« gegen einen Schlag von Seiten seiner Feinde zu schützen.Auf gleiche Weise hatte er auf Hannover verzichtet, um mit Ueberlegenheit aufdemjenigen Schlachtfelde zu erscheinen, wo er die Streitfrage entscheiden wollte.
Diese großartigen Ansichten erhoben sich weit über die bisherigen Traditionen.Der directe Angriff gegen Mack trägt das Gepräge derselben Tiefe.
Am 25ten September begann die französische Armee zu defiliren. Murat,hierauf Lannes eröffneten den Marsch, indem sie über die Brücke von Kehl zogen.Der erstere dcbouchirte auf den Schwarzwald und zeigte seine Vorposten und Pa-trouillen entlang der ganzen feindlichen Front; der zweite wendete sich anfangsgegen Offenburg, dann verließ er plötzlich das Kinzigthal, um sich über Rastadtnach Ludwigsburg zu dirigiren, wo er am folgenden Tage anlangte.
An demselben Tage überschritten Ney, Soult und Davoust den Fluß undwendeten sich gegen den Neckar, wo sich der erstere bei der Brücke von Eßlin-gen, rechts von Lannes, die beiden letztem bei Heilbronn und Neckarau festsetzten.
Inzwischen schloß Marmont sich bei Würzburg an Bernadotte an, währenddie Baiern die Regnitz heraufzogen, um mit jenen über Weißenburg die Verbin-dung herzustellen. Die den Preußen ungehörige Markgrafschaft Anspach lag aufdem Wege der französischen Generale; ohne anzufragen, durchzogen sie dieselbeund erreichten Weißenburg über Uffenheim und Gunzenhausen.
Die ganze Armee folgte dieser Bewegung, indem sie sich um Ney schwenkte,der den rechten Flügel bildete. Die Garde, die Parks, die Reserven eilten aufHeilbronn, indem sie Soult folgten.
Napoleon traf in dem Hauptquartier ein, während dieses schöne Manöverausgeführt wurde, das den österreichischen Obergeneral in Erstaunen versetzte.
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