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am Rande des Waldes in St. Cyr's rechter Flanke, eine Linie bildend, die sichrechts am Dorf Amcrnia an die Palota stützte und links sich gegen Strndniaausdehnte, wahrscheinlich in der Absicht, sich an die Düna zu lehnen. Währenddieser Bewegung ließ St. Cyr seine dort hinter der Palota stehenden Truppenmit Zurücklassung aller Posten und eines Theils der Geschütze in der frühernStellung, rechts umkehrt und hierauf eine Schwenkung links machen, so daßnunmehr mit der Front rückwärts, die Division Legrand ihren linken Flügelan dieselben Rcdouten stützte, die vorher zum Stützpunkte ihres rechten Flü-gels dienten, die Division Maison aber einen Sumpf und eine aus leicht über-einander gelegten Ziegelsteinen gebaute und ihre Vertheidiger nur bis zum Schen-kel deckende Schanze vor sich hatte. Ehe die eben erwähnte Frontveränderungganz ausgeführt war, griffen 2 französische Schwadronen die äußersten Colon-nen des russischen linken Flügels an, welche bereits durch ein unerwartetes,jedoch von den Baicrn etwas zu frühzeitiges, abgegebenes Artillcricfeuer ausden Derschanznngcn Strudnia in Verwirrung gebracht worden waren. 12 Ge-schütze und viele Gefangene, unter denen sich selbst der commandirende Generalbefunden haben soll, fielen bei diesem Angriffe den Franzosen in die Hände;allein sie konnten ihre Eroberungen nicht behaupten, da sich bald eine frische Co-lonne russischer Reiterei auf diesen Punkt stürzte und die Sieger zum Rückzügenöthigte. Der Marschall konnte sie bei dem Mangel an Reiterei nicht unter-stützen. Die französischen Schwadronen stellten sich zur Deckung des rechtenFlügels der Division Maison auf. Diese war unterdessen von Truppen der rus-sischen Mitte, die gegen die obenerwähnte Ziegelschanze, die Division Legrand vonder andern, die von der Palota herabstürmten, angegriffen worden. Die Angriffewiederholten sich. Auch der linke Flügel der Russen nahm daran Theil; die er-wähnte Ziegelschanze wurde mehr als einmal gewonnen und wieder genommen,und blieb endlich in den Händen der Franzosen. Marschall St. Cyr ward ver-wundet, verließ jedoch das Schlachtfeld nicht. Es kämpften hier wenigstens 25,000Russen gegen die etwa 8000 Mann starken französischen 2 Divisionen. Nur auseinigen Redouten konnten die baier'schen Geschütze bei dem Kampfe, namentlichgegen die von der Palota herkommenden feindlichen Colonnen mitwirken.
Ungeachtet der feindlichen Uebermacht, die seinen rechten Flügel über den Haufenzu werfen drohte und ungeachtet an der Straße von Newel und Petersburg nochimmer Alles ruhig blieb, ließ der Marschall sich doch nicht verleiten, die etwa4000 Mann starke Division Merle zu schwächen, welche vor Polotzk auf demrechten Ufer aufgestellt, eben sowohl seinen linken Flügel, als seine Reserve bildeteund auch zur Vertheidigung von Polotzk bestimmt war. Er hatte sehr recht dar-an gethan, denn um 4 Uhr wurde diese Division von der Vorhut des russischenrechten Flügels unter General Wlastow angegriffen, welcher bald dessen Haupt-masse folgten, im Ganzen wenigstens 15,000 Mann. Die Division Merle hatteBefehl, jedes Gefecht vorwärts Polotzk, da wo sie ausgestellt war, zu vermei-den und sich sogleich hinter die von den Baicrn besetzten Redouten zurückzuziehen.Trotz dieses Befehles giengen sie, namentlich die Schweizer, die in diesem Feldzuge
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