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Verlust bis an die Vorstadt von Paris zurückgieng. Die Brigade des Generals vonBorke lagerte in der Nacht vom 1. bis zum 2. Juli bei Rocquencourt. Die Pa-trouillen fanden des morgens um 3 Uhr Versailles vom Feinde verlassen, und dem-nach war der Stand der Dinge ganz so hergestellt, wie am Tage zuvor.
Bewegungen der englischen Armee vom Zo. Juni bis zum L.Juli.
Wir haben die englische Armee am 29. Juni jenseits der Oise im Lager beiNeuville, unweit Gournay, zurückgelassen. Den 30. Juni passirte die Armee desHerzogs von Wellington die Oise über Pont St. Marence. Die Corps der Gene-nale Hill und Bpng rückten bis Louvres vor, wohin auch der Herzog sein Haupt-quartier verlegte. Die Reserve der Engländer lagerte jenseits des Waldes vonHöhnt; die Reiterei bei Fleurinnes.
An dem heutigen Tage begab sich der Herzog von Wellington in Gesellschaftdes Fürsten Blücher nach Gonesse, wo die früher schon bezeichneten Maasregelnverabredet wurden.
Den 1. Juli besetzten die Corps der Generale Hill und Bpng die früher vonden Preußen eingenommene Stellung bei Blancmenil, Le Bourget, Aubervilliersund St. Denis. Das Reservecorps des Generals Kempt passirte Senlis, und la-gerte unweit Louvres.
Das vierte preußische Armeecvrvs trifft in der Rächt vom i. auf den 2. Juli
bei St. Germain ein.
Das Bülow'sche Corps, dessen Vorhut schon am Morgen des ersten Juli inArgenteuil eintraf, war am Abend dieses Tages hier gänzlich versammelt und setztehierauf während der Nacht den Marsch auf St. Germain fort. Am frühen Morgentraf dieses Corps bei der Brücke von St. Germain ein und war nunmehr ganzzur augenblicklichen Disposition des Feldmarschalls bereit.
Bemerkungen über das Terrain um Paris auf dem linken Ufer der Seine.
Die Seine macht auf der Südwestseite von Paris einen bedeutenden Bogenund fließt in einem tief cingeschnittenen Bette mit schroff abfallenden Ufern. DieUeberhöhung des Thalrandes ist ganz hervortretend auf der Südseite und der Höhen-zug von Meudon und Plessis-Piquet überhaupt bis zum Abfall der Bievre ist be-herrschend, nicht allein bis zu den Barrieren von Paris, sondern auch für die ganzeGegend südlich der Hauptstadt.
Von den Terrassen von Meudon sieht man die Seine 80-100 Fuß tief untersich fließen, und Alles, was die Barrieren von Paris verläßt, so wie jede Bewe-gung auf der Straße von Orleans, geschieht im Gesichtskreise derjenigen Armee,welche das bezeichnete hohe Terrain besitzt.
Von der Höhe von Chatillon fällt das Terrain gegen die Bievre und weiterhin gegen die Seine ab. Die Straße nach Orleans führt am Fuße der Höhezwischen dieser und der Biövre hin, und ist daher gar nicht zu passiren, wenn eineArmee das bezeichnete Plateau besetzt hält.
Außer der vortheilhaften Aufstellung, welche man hiernach gewinnt, begünstigenauch die beherrschenden Höhen eine freie Bewegung, mittelst welcher man einem ausParis abmarschirenden Corps in jeder Richtung zuvor kommen und es zu einemnachtheiligen Gefechte zwingen konnte.
Von St. Germain, wo die preußische Armee sich in der Nacht vom 1/2. Julivereinigt fand, führen zum Gewinn des bezeichneten vortheilhaften Terrains zweiHauptrichtungen: die erste läuft durch enge Desiläen, welche an der Seine gegen Vau-cressons, Marne, Sevres und Meudon hinziehen; die zweite Richtung würde man über