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Ueber das Bedürfniss bleibender Befestigungen mit besonderer Hinsicht auf die Befestigung von Zürich / von David Nüscheler
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Anordnungen. Die Häuser von Nogent schienen ineben so viele Citadellen verwandelt. Am andern Tagerneuerten die Verbündeten den Angriff und bewar-sen die Stadt aus Haubitzen, wodurch ein Drittheilder Häuser eingeäschert- wurde.

Um die Verfolgung der bereits ihren Rücken be-drohenden Alliirten zu verhindern, hatte die Besatzungkaum noch Zeit, die Brücke über die Seine zu sprengen,und sich in der Eile nach Provins zurückzuziehen.

32) Als im Feldzug von 1809 die Obstreicher am19. Aprill unter dem General Klenau in die offeneStadt Am Hof bey Regenspurg eindrangen,wehrte sich die 2200 Mann starke, französische Besa-tzung so hartnäckig , daß alle Häuser gleich Festungenbald von den Oestreichern, bald von den Franzosenmit Sturm erobert wurden.

Nachdem sie zugleich mit Regenspurg durch Ca-pitulation an die Oeftreicher übergegangen war, be-musterten sich am Abend des 23. die Franzosen der-selben aufs Neue, und, um solche wieder aus dieserHäuser-Festung zu vertreiben, wlrrde der Ort so leb-haft von den Oestreichern beschossen, daß von 142Häusern 80 abbrannten. Ein Beweis, daß dieseStadt, so wenig als Nogent ihre Nichtbefe-siigung gegen Einäscherung verwahrte; undim Allgemeinen, daß offene Orte nicht nurden nähmlichen, sondern oft noch größernGefahren ausgesetzt sind, als befestigteStädte.

Denn, wenn man bedenkt, daß die Bewohner derErster» bey einem feindlichen Sturm außer dem Feuer,noch die Plünderung und (wenn sie sich nicht flüch-