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Kriegers spiegeln, über die er sich oft genug be,herzt zu erheben weiß, in bedeutungsvoller Har»monie. Unterdessen wurden durch das neuerweck-te, jugendliche Ehrgefühl der Conftribirten dieBeschwerden besiegt, sie folgten, mit möglich,ster Anstrengung ihrer Kräfte, dem Ruf insFeld, wo vordem der Eigenliebe ihrer Brüderund Freunde geschmeichelt worden war; sie ertru-gen Hunger und Ermüdung, um sich des Na«mens der Franken würdig zu beweisen.
Weniger Eitelkeit und Ehrbegierde zeigten dieunglücklichen Gaule, die mit eben dieser Schnel«ligkeit zum neuen Kampfe zugestutzt und vor-wärts getrieben werden sollten. Aus allen De-pots, aus allen Theilen Frankreichs zusammen»gerafft, erhielten die Stämme der verschollenenRegimenter wohl eine bedeutende Anzahl vonPferden, aber die angestrengten Märsche, unddie noch ungewohnte Ausrüstung erzeugten, gleichbei der ersten Formirung, eine große Menge vier-beinigter Halb-Invaliden. Man konnte ein neuankommendes Detaschement, auf hundert Schritteweit, an dem Übeln Geruch der aufgedrücktenRücken oder anderer Wunden erkennen, wennman auch die Jammergestalten der Einzelnennicht besonders nachfolgen sah.
Die Franzosen galten von jeher für schlechtePferdewärter. Wenn es ihnen auch in dem Ruf-