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der Anführung eines erfahrnen Generals, zufechten Gelegenheit hatte, wirkte sie durch dieIlebermacht, oder durch eine geschickte Leitungdes Angriffs; fielen aber diese beiden Vorzügeweg, so zogen die Franzosen bei Reiterei-Ge-fechten, oder andern Vorfällen jeder Art, gegenihre geübtem Gegner immer den Kürzern. Manhatte es übrigens dieser Truppe weder an äußeremGlanz, noch selbst an wesentlichen Bedürfnissenfehlen lassen. Die Leute waren gut gekleidet,hatten brauchbares Pferdezeug — obgleich ebendas letztere, in größter Schnelligkeit gefertigt,wegen seiner Neuheit manches Pferd untauglichmachte. Als Reserven der Reiterei wurden, wah-rend der folgenden Monathe, noch in allen Depar-tements die sogenannten Ehrengarden, zwar starkan Regimentern, aber schwach an Mannschaft ge-bildet, denen man selbst die Luxus-Stuhschwänzeder Hauptstadt, als ein freiwilliges, auf den Altardes bedrängten Vaterlandes niedergelegtes Opferdarbrachte. Diese Veklagenswerthen sollten auchdie Entbehrungen eines ermüdenden Feldzugesin dem erschöpften Norden kennen lernen, undalle Wohlhabenheit ihrer Ritter, die dem Auf-ruf der Ehre gefolgt waren, konnte sie nichtvor Hunger und Kummer schützen.
Es waren große Summen auf die Wiederher-stellung des erfrornen und Verlornen Trains ver>