Band 
Erster Theil.
Seite
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sichern, mußte um so auffallender erscheinen, als das absichtlicheZerstohrungssystem der russischen Truppen, auf einen Plan deutenmußte, daß inan ihn in -das Innere des Reiches locken wolle, diesMußte ihn weiter auf die Gefahren führen, die der Sicherheitseiner Verbindung und bei dem herannahenden Winter der Ver-pflegung droheten.

Als es bei den anfänglich an den Grenzen fehlerhaft ausge-dehnten Kantonirungen des russischen Kriegesheeres den Franzosengelungen war, die Streitkräfte des russischen Heeres zu trennen,ließen der Kaiser Napoleon, der König von Wesiphalen und derMarschall Davoust den dargebotenen günstigen Augenblick unbe-nutzt, denn wohl mit Recht frägt man, warum marschirte derKaiser Napoleon nicht, als die erste russische Westarmee das Lagerbei Drissa verließ, um sich über Pvlvzk und HLitepsk der zweitenWestarmee zu nähern, und mit ihr zu vereinigen, warum mar-schirte er nicht am 6ten Iu!y von Orcza aus sogleich nach Witepök(von Drissa nehmlich sind >79 Werst bis WitepSk, von Orczahingegen nur 8» Werst) um dort den Russen zuvorzukommen, undihre Vereinigung unmöglich zu machen, indem er sofort dieseFlankenbewegung bis nach Smolensk fortsetzen konnte? Bleibtes nicht eine unerklärbare Verblendung, wenn sich der Kaiser Na-poleon durch den kriegerischen Zauberschein Moskau zu besitzen,über Smolensk hinaus fortreißen ließ, während er seine Flan-ken unbedeckt, und in der weiten Entfernung seine eigene Verbin-dung preisgab? Wie wenig kannte er das russische Volk, wiewenig den Charakter des Kaisers Alexander? Und endlich als erMoskau verbrannt, alle seine Zwecke verfehlt, und das russischeKriegesheer in der ihm so gefährlichen Flankenstellung bei Kalugasah, da ließ er sich von der falschen Scham noch sechs Wochenlang in dieser Stellung festhalten.

So aber kann der einzelne Mensch, so kann ein Volk seinemSchicksale nicht entgehen!

Es war am Zten December 12 zu Smorgony, diesseit der,Serezina, als der Kaiser Napoleon seine Marschälle zu sich berief,und den Oberbefehl dem Könige von Neapel übergab. Er selbstaver sein aufgelöstes Heer verließ, und über Warschau durch Glo-gau und Dresden nach Paris eilten In seiner Kaiserstadt traf*6ten December ein, um der erste Bote von seinem Miß-die ^ '^yn. Sein plötzliches Erscheinen in Deutschland, undker un,^/ "'cht erlebte Art, überraschte die unterjochten Völ-luaenbak!-«^^ si>t dem Rückzüge von Smolensk selbst jener-ooa im gänzlich ausgeblieben waren, weicht Eu-

^ nc„^^"^"ha>nge mit dem Eroberungßheere gehalten hatten:nsck» bio Deutschlands Völker; in den Gemüthern, die

regte sich schon ein Gefühl der lockern- erzeugte sich klar die Erkenntniß, daß von

Rettung auhgsich sf,,, nnd in dem Willen der Fürsten undHoff^ allgemeinen Noth waren Wünscht , und

weit ytmer Lsitz zurückgeblieben, was jetzt sich wirklich- net.hE und. sichtbar dalag. Das ekgsß über die Seelen