Band 
Erster Theil.
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das Hauptquartier des Kaisers Alexander verließ Dresden undwurde »ach Gcringüwalde verlegt; . . »

. die erste Kolonne der russischen Reserve marschirte bis» nachGeringSwalde und Waldheim,

die -weite Kolonne der russischen Reserve marschirte bis nachMitweyde, - . .'n

das Corps des Generals Milleradowitsch rückte bis nach Penig,der linke Flügel, oder das Corps des Generals Blücher, be-wegte sich gleichfalls, das Hauptquartier kam nach Borne,die Truppen in die Gegend,

der rechte Flügel, oder das Corps des Generals Grafen Wikt-genstein, blieb in der vorher erwähnten Stellung unverän-, dert stehen.

Das Corps des Generals Kleist erwartete am heutigen Mor-gen einen neuen Angriff vom Feinde auf die Stadt Halle; derHemd stand noch immer auf den Anhöhen von Niedeleben undmachte Anstalten sein Geschütz Anzuschneiden, welches ein erneuer-tes heftiges Artilleriefeuer erwarten ließ. Da der General Kleistseine geringen Kräfte zu vereinigen wünschte, um den Angriffendes Feindes kräftiger begegnen zu können, so wurde von dem Ge-neral Hork der Oberstlieutenant Zielinsky mit seinem Detasche-n.ent, von Groß-Kugel nach Wörmlitz geschickt, um dort die Ver-theidigung der Furchen durch die Saale zu übernehmen, und zubeider Unterstützung, der Rest der Brigade des Obersten voll Hornnach Dieskau gesendet, wo er hinter der Nieda eine» Stellungnahm. Diese Anstalten waren auf die allgemeine Disposition,des Generals Grafen Witkgenstein gegründet, um den, von Hallenach Leipzig vordringenden Feind, wo möglich zwei Tage langaufzuhalten. Allein der Feind erneuerte seinen Angriff auf Hallenicht, sondern marschirte, ein Beobachtungscorps daselbst stehenlastend, mit der Mehrzahl seiner Truppen ab.

Gleichzeitig rückte gegen Mittag das rite feindliche CorpS desMarschalls Macdonald, in mehreren Kolonnen gegen Merseburguor, entschlossen, hier den Uebergang zu" erzwingen. Es wurdeeine geraume Zeit, durch das Detaschemenk Kosaken unter deinRittmeister Löwenstern, welches sowohl Lauchstädt als Tropau,Knapendorf und Gelitsch in der Nacht beseht gehabt hatte, auf-gehalten , endlich aber wurden die Kosaken, von der Uebermachtzurückgedrängt, und der Feind erschien vor Merseburg.

Die Stadt Merseburg liegt auf dem linken Ufer der Saale,sie hat L Thore, nehmlich von oben an gerechnet: das Sftthor»das GotthardtS-, Hallische-, Klaus-, und Reumarkö-Thor; dasletztere führt zu der starken massiven Brücke über die Saale; dasSixthor auf die Straße nach Weiffcnfelö und Naumburg, dasGotthardtS-Thor auf die nach Lauchstädt und Querfurth. Es hatteder Major Lobenthal mit seinen geringen Streitkräften, die nach-folgenden Anordnungen zur Vertheidigung gemacht. Da sich dieDrücke nicht anders, als durch die Behauptung der Stadt ver-theidigen läßt, indem die Stadt auf dem höher« linken Ufer derSaale liegt, und als ein Brückenkopf betrachtet werden muß, st