velberg diesen Strohm, die Festungen, obwohl blokirt, hinter sichliegen lastend. Daß man die militärischen, den politischen Maaß-regeln aufopferte, hatteIvohl zur Zeit, theils in der Hoffnungseinen Grund, der gefluchtete König von Sachsen werde zurück-kehren, um sich so wie es sein Volk wünschte, an die gerechteCache anzuschließen, theils darin., daß man, indem man so vor-rückte, den ehemaligen preußischen Provinzen jenseit der Elbe, denFürsten des Rheinbundes, und überhaupt dem nördlichen Deutsch-land die Gelegenheit geben wollte, sich an die Verbündeten an-zuschließen.
Der Operationsplan des verbündeten Heeres war demnach,so weit als möglich vorzurücken, um den Kriegsschauplatz aus deneigenen Ländern zu entfernen, besonders den rechten Flügel, meistaus leichten Truppen bestehend, vorzuschieben, um sowohl den lin-ken Flügel des französischen Heeres zu umgehen, als auch die Mi-litairkräfte des nördlichen Deutschlands sür sich zu gewinnen, denlinken Flügel des verbündeten Kriegsheereö aber an das Erzge-bürge anlehnen zu lassen, um den Thüringer Wald und die Stra-ßen von daher zu beobachten, weshalb er auch treffenweise (sneckellons) aufgestellt blieb. Die Mitte sollte sich nur gegen denVice-Konig von Italien behaupten, und sich einen Uebergang überElbe erzwingen, damit sie sich zur Schlacht vereinigen könne; alleleichte Truppen hingegen sollten die Saale besetzen, und kühneStrcifzüge jenseit derselben weit hinaus machen, den Feind beob-achten und sein Vorrücken zeitig gewahren. Die Frontlinie desverbündeten Kricgsheeres würde damals ungefähr jhr Zdeal erreichthaben, — wenn der rechte Flügel sich bis an die holländischeGrenze, der linke sich bis nach Hoff und an das Erzgebürge er-streckt hätte,
In dieser Aufstellung hoffte man, durch den Beitritt vonSachsen, und durch sein Beispiel ermuntert, vielleicht noch vonandern deutschen Fürsten, so wie durch die Streitkräfte des nörd-lichen Deutschlands, und durch die eigenen Verstärkungen, so anKraft zuzunehmen, um entweder selbst die kräftigste Offensive er-V'sifen, oder der des Feindes begegnen zu können; doch alle ge-nannte Hoffnungen, die geringe Zahl der Streitkräfte zu vermeh-ren, hsieben unerfüllt, der Monat April war mit ihnen schnellhochlebt, das zahlreiche feindliche Kriegsheer rückte heran, zwischenSchlacht oder einem Rückzüge, von dem man nicht wußte, wo ersolle, (weil der Feind im Besitz aller Festungen an derc-we Oder und Weichsel war) war nun zu wählen, und man
wählte die Schlacht.
—aß daher keine Angrifföbewegungen, weder gegen den Viee-- Italien, noch znr Linken weiter, als bis an die Saale,
nn Monat Aprst von dem verbündeten Kriegsheere möglich wa-ren, ergiem sich aus dieser Darstellung, den» es würde jede ent-ichwdene Bewegung der vereinigten Srreitkräste, zur Rechten odersinken, die^Folge gehabt haben, daß ein feindlicher Heertheil, sievn ihrer kürzesten Opcrasionölinie, und von ihren Hülfsquellen°urch ej„e Umgehung abgeschnitten hätte.