Band 
Erster Theil.
Seite
119
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1.5,000 Todte und Verwundete; der Div. Gen. Gourree, Chefdes Generalstabes des Zten Corps, blieb auf dein Schlachtfelde;schwer verwundet wurden die Divisions-Gen.erale Gerard undBrcnnier, und die Brigade-Generale Chemineau und Guillot. .

Die verbündeten Truppen hatten ss Kanonen erobert, undungefähr noo Gefangene gemacht; die FraüzoseN können nur-dieschwer blcssirten Preußen und Russell zu Gefangenen gemachthaben, und die Zahl kann nicht bedeutend gewesen seyn, weil inkeiner andern Schlacht so viele Wagen zum Transport der Ver-wundeten bereit waren, als in dieser für die Verbündeten.

Der Kaiser Alexander und der-König von Preußen verließenerst nach 10 Uhr des Abends das Schlachtfeld; sie ritten durchStentsch und Pegau bis nach dem Flecken Groihsch, wo sie beidedie Nacht zubrachten.

Der Gen. Lieut. Kleist rückte am"Morgen gegen 4 Uhr. vonLeipzig aus gegen Lindenau, wo er sich auf denen hinter diesemDorfe zur rechten nach Rückmannüdorf 'hinlüüfcnden Anhöhen,Welche die Sandberge genannt werde», sehr yor.theilhaft aufstellte,um wo möglich die Stadt zu behaupten und zu vertheidigen, bisdie Schlacht in den Ebenen bei sähen über ihren Besitz entschiedden haben -würde; es bestand sein Corps aus preußischen undrussischen Truppen zwischen 4 bis goov Marin, alS:

- -r) Aus russischen Truppen unter' dem Gen. Mast Noth,'

aus den Kosaken-Regimentern Jldwaisky" des gfey, Radionöfdes 2ten m;d Seliwanof des Ven, . .

aus den Jäger-Regimentern No. 2Z, 24, 25 und 26, unterdem Gen. Wlastos,

aus dem grodnoschen Husaren-Regiment, unter dem GeneralRüdinger, '

aus der schweren Batterie, No. 21. und der reitenden Bat-- tcrie No. 2Z., unter dem Oberst Markoff. . .b) Aus preußischen Truppen unter dem Oberst - Lieut. Zielinsky,aus dem isten und r-ten Bataillon des Leib-Infanterie-Reg.aus dem- isien Bataillon des istcir westpreußifchen Ins. Reg.aus dem Füsilier-Bataillon des 2ten ostpreuß. Juf. Reg.

2 Compagnien ostpreußischer Jäger,

aus einer reitenden Batterie und 4 Eüguadrons des ZtenHusaren - Regiments.

Schon gegen <> Uhr des Ds°Mns rückte chaö feindliche Lte-Ärnwscvops (des Gen. Grasen Laupiston) von GüntherSdorf kom-""'w heran, und griff die Truppen des Gen. Dient. Kleist aufdas lebhgf^si^ ; sip vertheidigten sich diese lange Zeit sehr hart-näckig; bis Feind, dem überlegene Streitkräste zu Gebotestanden, ihre >jnse Flanke zu überflügeln bedrohete — worauf esnothwendig wurde, dieses ungleiche Gefecht von .5, gegen lZ.oöoMann abzubrechen. Der Gen. Lieut. Kleist sing hierauf au, sich,wngsam zurückzuziehen, undem er noch mit vielem Erfolg in Hinsicht"uf den Zeitgewinn, sowohl.die.Elsterbrücke bei Lindenau, als diewwintlichen Brucken bis zur Stadt vertheidigte — auch das. m-Nansiädter Thor wurde lange Zeit streitig gemacht, endlich