Band 
Erster Theil.
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Es ist uns nun noch vorbehalten, etwas über die/Bewegun-gen des feindlichen Heeres zu sagen:

Wenn die Erfolge einer Schlacht die Meinung im Volke be-stimmen. so erwäget der nachdenkende Mann, was der Zufall, was' das Glück, was überlegene Streitkräfte, die Tapferkeit des Hee-res, die Talente des Feldherrn, die er bei der Leitung der Schlachtentwickelt, zum Gewinn der Schlacht beigetragen haben.

§S rückten die fünf Heerestheile, welche mehr als H derStärke des französischen KriegsheereS ausmachten, gegen Gewohn-heit und gegen die Regeln der Kriegskunst, besonders bei so zahlreichenStreitkräften, von der Saale nur in einer Heersäule vor; unddas gesammte Kriegsheer sollte steh in zwei Abtheilungen, die einevon Weißenfels (die .5 Armee-Corps), die andere von Merseburg(der Vice-König von Italien) bei Leipzig vereinigen; keine leichteTruppen (sie fehlten dem neugebildeten Kriegöheere, so wie dieReiterei) gingen ihnen voran, um. die Stellung des verbündeten, Heeres zu erforschen, sondern, es senkte, sich diese große Mäste.vonFußvolk und Geschütz in Vierecke gestellt am isten May in dieEbene von Lühen herab; hier traf sie die feindlichen Reitergeschwa-de-, die sie von allen Seiten anfielen, sie ließ jedoch ihr Geschützwirken; ihr Feind wollte und konnte ihr nicht großen Schadenzufügen, und zog sich zurück— sie aber verfolgte ihren Marschohne ihn zu beachten, und lagerte sich um Lützen herum, welchesder kaiserliche Feldherr zum Aufenthalt wählte. Am Tage daraufsollte das Heer in ähnlicher Art seinen..Marsch fortsetzen; einTheil desselben war wirklich bereits aufgebrochen, da stürzte dasverbündete Kriegsherr unerwartet hervor, und griff die DivisionSouham in den Dörfern Klein- und «Groß-Görschen an; hier istes auffallend, daß das f anzösische Kriegsheer, bei all seiner Vor-sicht, so schlechte Vorposten hielt, und noch auffallender, daßder Kaiser Napoleon auf der vorgefaßten Meinung so fest be-harrte: das verbündete Kriegsherr, noch auf dem rechten Ufer derMeiste und Elster zu finden; und warum, schickte er nicht dasstte Corps (Bertrand) oder das l 2 te Corps (Oudinot) von Naum-burg nach Zeitz, um das verbündete Kriegsheer über seine Bewe-gung ungewiß zu erhalten, und ihm in seine linke Flanke zufallen?

Was enthalten nun die Anordnungen zur Schlacht, welche. r gefürchtet? und berühmte Feldherr gab? Er ordnete sein Heerm einer einfachen Linie, die beinahe von dem Dorfe Rippach an,bis an den Floßgraben reichte; er befahl dem Marschall Ney mitfelnen ch>,ooo Mann die Dörfer zu besetzen und zu behaupten,weil jenes Terrain die Entwickelung der feindlichen Linie und ih-rer Reiterei nicht gestattete, — er ließ darauf dem MarschM Ney,als er von weit geringern Streitkräften zum Rückzüge genpchigetwurde, die jungen Garden, und die Division Bonnet zur Uuter-siützung heranrücken, und als am Abend das Corps des MarschalksAiarmont und des Vice-Königs herangerückt waren, - und diese^rfer noch in den beiden Flanken schützten, da wurden sie end-"ch mit ioo,ocio Mann behauptet. Das esse Cürpü i. Bertrand)