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Vom linken Flügel oder der Nachhut des Gen. Millerado-Ivitsch rückte auf beiden Ufern der Spree die Abtheilung des Gen.Maj. Knorring in der Fronte gegen den Feind vor, wahrenddessen der Gen. Maj- Jussefowitsch mit dem Kargapolzschen undCharkowschen Dragoner-Regiment, und der Gen. Maj. Karpen-kow mit dem Zten Jäger-Regiment auf dem linken Ufer derSpree längs dem waldigten Bergrücken des Feindes rechte Flankezu. umgehen bedrohet?, und das Dorf Terchnitz besetzte; sie machten2'Offiziere und üo Mann zu Gefangenen, und hatten 12 Todteund a>> Verwundete.
Die leichte Reiterei und Artillerie vom Corps des Gen.Lieut. Kleist rückte, um die Erkennung zu unterstützen, rechts vonder Stadt bis an die Spree heran, und kanonirte dort den Feind.
Die Abtheilung des Gen. Lieut. Tschaplitz, oder die Vorder-truppen von dem Corps des Gen. Barklay rückte Angriffsweisevor, weshalb sie an Mannschaft die zahlreichste war, sie rückte bisgegen Lob.chau und machte mehrere Gefangene, doch ohne sich inein ernsthaftes Gefecht einzulassen.
Das Resultat dieser Erkennung war, daß man das Haupt-lager des Feindes von ungefähr go,>xx» Mann auf den Anhöhenzwischen der schwarzen Elster, von Klein-Scyda über Groß- undKlein-Welka bis gegen Minkwitz hinreichend, in zwei Treffen zubeiden Seiten der großen Straße erkannte, und gefunden hatte,daß die Dörfer Dallwitz, Förstchen, Cbln und Lubitz von denfeindlichen Vorposten beseht seyn.
Nach allen Nächpichte» verhielten sich sowohl die feindlichenVorposten, wie das Hauptlager ganz ruhig, sie beobachtete» nuraus der Entfernung mit kleinen DetaschementS des verbündetenKriegvbeeres rechte Flanke. Nach Aussage der gemachten Gefan-genen war der größte Theil des feindlichen Heeres bereits vereini-get, und noch zwei Armeeiorps auf dem Marsch von Dresden"ach Bautzen begriffen — der Kaiser Napoleon werde erwartet,eine Hauptschlacht sey nahe.
Alle diese Nachrichten waren bereits schon vor dieser Erken-nung bekannt, deshalb war selbige eigentlich ohne Nutzen, voraus-geietzt: man habe durch selbige dem Feind nicht etwa die Ueber-zeugung geben wollen, daß man die Schlacht erwarte, und sichvbne diese nicht zurückziehen werde. Es begnügte sich der Feind, die
sehr viel Ordnung vorrückenden verbündeten TruppentheileDurch Kanonenschüsse aufzuhalten, doch ohne daß er seine Massen3^^'0der umwickelte, welche hinter den Bergen und durch dieseverdeckt, rissig m Schlachtordnung standen; das war am bestenVon mr Anhöhe von NiSka zu^ übersehen.
Die D rposten des verbündeten Heeres standen heute in^ruaditz, ""upjh, Ratibor und Brona, und ein Kosaken - Deta-Ichement des Gen, Mas. Grekow in Luppe.
Das preußische C»rpS des Gen. Uork, die russischen Grena->ere unter dem Gen. RajewSky erhielten noch heute die Weisung,
sie unter dem Oberbefehl des russischen Gen. der Infanteriebarklay de Tolly getreten seyen. Der Gen. Barklay bestimmte